Robert Kiyosaki warnte, dass Irans ölbasierte Zahlungen auf Yuan-Basis den Druck auf den US-Dollar verstärken könnten. In seinen Aussagen verwies er auf Rays Dalios Petrodollar-Analyse und auf Berichte über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus.
Key Takeaways:
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- Robert Kiyosaki verband Irans Yuan-Zahlungen für Öl mit erneuten Sorgen um die Stabilität des Dollars.
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- Die Öl-Abwicklung ist entscheidend, weil Energiemärkte helfen, die weltweite Nachfrage nach Dollars aufrechtzuerhalten.
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- Händler könnten stärker auf Schulden, Sanktionen, Reserven und Bitcoin-Alternativen fokussieren.
Kiyosaki sagt Dollar-Druck aus Yuan-Ölhandel voraus
Robert Kiyosaki gab am 24. Mai auf X eine deutliche Warnung zum US-Dollar ab und verknüpfte dabei Behauptungen über Irans Yuan-basierte Ölzahlungen mit dem, was er als „schlimmer als Krieg in Iran“ bezeichnete, und fragte, ob das auf den „Tod des US-Dollar“ hindeute.
Der Autor von Rich Dad Poor Dad verwies seine Follower auf Kommentare des Bridgewater-Gründers Ray Dalio zum Petrodollar, zur Öl-Abwicklung und zu Reservewährungen – und ermutigte Leser dazu, mehr Zeit damit zu verbringen, zu untersuchen, wie sich Geldverschiebungen auf ihre finanzielle Zukunft auswirken könnten. Berichte, die Ende März und Anfang April auftauchten, erklärten, Iran prüfe chinesische Yuan-Zahlungen in Verbindung mit ölbezogenem Verkehr durch die Straße von Hormus. Die Berichte behaupteten außerdem, dass manchen Tankerbetreibern gefragt worden sei, mehrstellige Millionen-Transitgebühren in Yuan, Stablecoins oder anderen digitalen Vermögenswerten zu zahlen, um den Wasserweg zu passieren.
Die Berichte belebten die Debatte um die Entdollarisierung und die Frage, ob mehr Handel mit globalen Energieressourcen schrittweise außerhalb dollarbasierter Abwicklungssysteme verlagert werden könnte. Kiyosaki schrieb:
„Iran begann, Zahlungen für Öl in chinesischem Yuan zu akzeptieren. Was bedeutet das für dich und deine Zukunft und die Zukunft des US-Dollar?“
Diese Dollar-Warnung griff Kommentare von Bridgewater-Gründer Ray Dalio auf, dessen jüngste Diskussion sich auf steigende US-Schulden, geopolitische Spannungen, Sanktionen und wachsende Bestrebungen konzentrierte, Handel außerhalb des Dollarsystems zu platzieren. Er argumentierte, dass der Ölhandel für die globale Position des Dollars zentral bleibt, weil Energiegeschäfte über Jahrzehnte die weltweite Nachfrage nach US-Währung gestützt hätten.
Dollar-Dominanz steht vor erneuter Debatte um Entdollarisierung
Länger laufende Warnungen zum US-Dollar haben Kiyosakis Marktausblick seit Jahren geprägt. Er hat wiederholt behauptet, dass übermäßige staatliche Verschuldung, die Geldschöpfung der Federal Reserve, Inflation und Instabilität im Bankwesen das Vertrauen in Fiat-Währungen im Laufe der Zeit schwächen. Seine Bedenken erstrecken sich auch auf die Entdollarisierung, bei der Länder zunehmend die Abwicklung von Handel außerhalb des US-Dollarsystems prüfen.
Breitere geopolitische Verschiebungen haben diese Sicht verstärkt. Kiyosaki verweist häufig auf BRICS-bezogene Handelsdiskussionen, wachsende Goldkäufe durch Zentralbanken, sanktionengetriebene Zahlungsalternativen und den Ausbau des yuanbasierten Handels zwischen China, Russland und Iran. Er hat außerdem davor gewarnt, dass die Dominanz des Dollars als Reservewährung nicht plötzlich, sondern schrittweise schwächer werden könnte.
Kiyosaki appellierte:
“Remember your best investment is your investment into your financial education… education our schools will never cover.”
Bevorzugte Investitionen in Kiyosakis Strategie sind Bitcoin, Gold, Silber, Öl und Immobilien, die er als Schutz gegen Inflation, Schuldenausweitung und Währungsabwertung sieht. Auch historische Vergleiche tauchen in Dalios Ausführungen zu Schuldenzyklen und Reservewährungen auf. Er verbindet die aktuellen geldpolitischen Spannungen mit früheren Übergängen, die Großbritannien und die Vereinigten Staaten betrafen, und argumentiert, dass sich finanzielle Führungsrollen oft schrittweise ändern, bevor größere Marktverschiebungen sichtbar werden. Für Krypto-Investoren stärkt die Diskussion die Rolle von Bitcoin in Debatten über souveräne Schulden, Inflationsrisiken und Alternativen zu Fiat-Systemen.