NYSE reicht Regeländerungsantrag ein, um den Handel mit tokenisierten Wertpapieren zu ermöglichen

Gate News-Meldung, 17. April — Die New York Stock Exchange (NYSE) hat am 9. April (SR-NYSE-2026-17) einen Regeländerungsantrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Vorgesehen ist, Regel 7.50 hinzuzufügen und die damit verbundenen Bestimmungen zu ändern, um berechtigten Wertpapieren zu erlauben, in tokenisierter Form an der Börse zu handeln.

Der Vorschlag wurde in Abstimmung mit dem (DTC)-Drei-Jahres-Pilotprogramm zur Tokenisierung der Depository Trust Company entwickelt und folgt dem Modell ähnlicher Nasdaq-Regeln, die bereits von der SEC genehmigt wurden. Dem Vorschlag zufolge müssen tokenisierte Wertpapiere dieselbe CUSIP-Nummer, denselben Börsenticker und dieselben Aktionärsrechte wie ihre herkömmlichen Pendants haben, um mit gleicher Priorität im selben Orderbuch gehandelt zu werden.

Der anfängliche Anwendungsbereich beschränkt sich auf Bestandteile des Russell-1000-Index sowie ETFs, die wichtige Indizes abbilden. Die Abwicklung bleibt T+1, und die bestehenden aufsichtsrechtlichen Regeln gelten für tokenisierte Wertpapiere in gleicher Weise.

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