SEC genehmigt Änderung der NYSE-Regeln, um den Handel mit tokenisierten Wertpapieren zu ermöglichen

Gate News-Meldung, 18. April – Die US-Börsenaufsicht SEC (SEC) hat einen Regeländerungs-Vorschlag der New York Stock Exchange (NYSE) offiziell genehmigt, um einen neuen Handelsmechanismus für tokenisierte Wertpapiere zu schaffen. Der Vorschlag, dokumentiert als 34-105260, stellt einen bedeutenden Schritt hin zur Integration traditioneller Finanzmärkte mit der Blockchain-Technologie dar.

Im Rahmen der neuen „Rule 7.50“ können berechtigte Wertpapiere sowohl in traditionellen als auch in blockchainbasierten tokenisierten Formen innerhalb des Pilotprogramms der Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) gehandelt werden. Tokenisierte Wertpapiere teilen denselben Handelscode (CUSIP) und dieselbe Eigentumsstruktur wie traditionelle Aktien, wodurch eine vollständige Austauschbarkeit zwischen den beiden Formen gewährleistet ist. Marktteilnehmer können beim Aufgeben von Orders einen „Tokenization Flag“ verwenden, um Transaktionen auf der Blockchain auszuführen, während autorisierte Verwahrer die technischen und operativen Abläufe übernehmen.

Tokenisierte Vermögenswerte unterliegen denselben Prioritätsregeln wie traditionelle Aktien und erfahren bei der Orderabwicklung keine Benachteiligung. Die NYSE hat zudem ihre Regeln zur Order-Queueing-, Routing- und Clearing-Logik angepasst, um tokenisierte Wertpapiere nahtlos in ihre bestehende Marktinfrastruktur zu integrieren.

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