Laut mehr als einem Dutzend aktueller und ehemaliger OpenAI-Mitarbeiter bereitet das Unternehmen einen großen Umbau von ChatGPT vor, noch bevor sein für 2026 geplanter Börsengang ansteht. Das in San Francisco ansässige Unternehmen will den Chatbot in ein „Superapp“-Modell umwandeln, das Codier-Tools und KI-Agenten kombiniert, wobei Führungskräfte davon überzeugt sind, dass dieser Wandel höhere Umsätze erzielen wird. Die Änderungen spiegeln OpenAIs Überzeugung wider, dass die Zukunft darin liegt, dass KI-Agenten Aufgaben für Nutzer erledigen – statt dass Chatbots nur Fragen beantworten.
OpenAI sieht ChatGPT – das seit seinem Start im Jahr 2022 fast 1 Milliarde Nutzer angezogen hat – als Zugang zu Produkten mit höherem Wert, da die meisten Verbraucher es derzeit kostenlos nutzen. Das Unternehmen mit einem Volumen von 850 Milliarden US-Dollar steht vor zunehmendem Druck, Umsätze und Profitabilität zu steigern, während es sich auf den Börsengang vorbereitet und gleichzeitig den Wettbewerb mit dem Rivalen Anthropic verschärft.