Deutsche Bank stellt sich gegen IPO-Angebotsängste; historische Daten zeigen 8% Rendite in 3 Monaten während der Peaks

Laut Deutsche-Bank-Strategen Binky Chadha und Jim Reid wird eine starke IPO-Emission die US-Aktienmärkte trotz der Marktsorgen nicht zum Absturz bringen, dass Unternehmen wie OpenAI, SpaceX und Anthropic dem breiteren Markt Kapital entziehen könnten. Bei der Auswertung historischer Daten über drei Jahrzehnte hinweg stellte Deutsche Bank fest, dass IPO-Wellen typischerweise mit einer starken Marktentwicklung zusammenfallen: Die durchschnittliche 3-Monats-Medianrendite lag bei rund 8%, während die 12-Monatsrenditen in Phasen der Spitzenemissionen 20% überstiegen.

Die Strategen führen dieses Muster auf nachfragegetriebene Fundamentaldaten zurück. Unternehmen entscheiden sich gerade dann für den Börsengang, wenn die Markstimmung stark ist, der Gewinntrend solide verläuft und die Risikobereitschaft der Anleger hoch ist – das bedeutet: Starke Märkte führen zu IPOs, nicht umgekehrt. Deutsche Bank betonte, dass die aktuellen Nachfragesbedingungen weiterhin stark sind: Stetige Kapitalzuflüsse, ein gesundes Wachstum der Unternehmensgewinne und aktive Rückkäufe stützten den Markt.

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