OpenAI-Flair fordert einen Börsengang im Jahr 2027, Altman unterstützt die Notierung im Q4 2026

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Der Finanzdirektor von OpenAI, Sarah Friar, nimmt hinsichtlich des vorsichtigen Zeitplans für ein IPO innerhalb der Jahre 2026 eine andere Haltung ein als das von CEO Sam Altman öffentlich unterstützte Vorhaben, bereits in Q4 2026 an die Börse zu gehen. Laut CNBC unter Berufung auf einen Bericht des Wall Street Journal kam es zu Uneinigkeit zwischen Friar und Kolleginnen und Kollegen: Friar habe Bedenken geäußert – OpenAI habe Verträge über Rechenleistung und Infrastruktur im Gegenwert von nahezu 1 Billion US-Dollar unterzeichnet, die aktuelle jährliche Umsatzbasis liege jedoch derzeit nur bei rund 25 Milliarden US-Dollar. Falls das Wachstum der Umsätze nicht mit der Entwicklung mithalten könne, könnten die künftigen Rechenleistungsrechnungen kaum noch zu stemmen sein. OpenAI habe dazu innerhalb von 3 Wochen zwei Mal öffentlich dementiert, dass es interne Meinungsverschiedenheiten gebe.

Die zentrale Differenz bei den Zahlen: Vertrag über 1 Billion US-Dollar für Rechenleistung vs. jährliche Umsätze von 25 Milliarden US-Dollar

Friar habe in mehreren internen Meetings Bedenken bei anderen Führungskräften vorgebracht: Die Summe der bislang abgeschlossenen Verträge für Rechenleistung und Rechenzentren liege inzwischen bei fast 1 Billion US-Dollar (mit Blick auf mehrjährige Service-Zeiträume), während der aktuelle jährliche Umsatz lediglich bei etwa 25 Milliarden US-Dollar liege. Diese Zusage-/Umsatzlücke von mehr als dem 40-Fachen sei der Kern ihrer vorsichtigen Haltung zum IPO-Zeitplan – börsennotierte Unternehmen müssten mit absehbarem Umsatzwachstum die bestehenden Verpflichtungen decken können, andernfalls werde der Markt das Ausfallrisiko mit Abschlägen einpreisen.

Dieses Medium hatte bereits am 4/28 berichtet, dass OpenAI 2025 die ChatGPT-Umsatzziele verfehlt habe und dass Friar öffentlich gewarnt habe, dass die Ausgaben für Rechenleistung möglicherweise nicht zu bezahlen seien. Der vorliegende WSJ-Bericht stellt nun die konkrete Auswirkung dieser Sorge auf den IPO-Zeitplan dar – Friar tendiere zu einem Börsengang im Jahr 2027 und wolle dem Unternehmen damit noch ein weiteres Jahr geben, um finanzielle Disziplin aufzubauen.

Position von Altman: IPO im Q4 2026, öffentliches Commitment zur Bewertung

Altman hingegen habe sich nach außen hin für ein IPO im Q4 2026 ausgesprochen und in mehreren Sitzungen auch Erwartungen zur Bewertung genannt. Die Differenz zwischen CFO und CEO in dieser Frage sei bereits zu einer konkreten Entscheidung in der Zeitplanung geworden – die einjährige Abweichung habe sowohl für das interne Finanz-Governance von OpenAI als auch für das Management externer Markterwartungen spürbare Auswirkungen. OpenAI habe auf Unternehmensebene zwar zweimal Erklärungen abgegeben, um interne Meinungsverschiedenheiten zu verneinen, doch laut WSJ bleibt die unterschiedliche Sicht der beiden Führungskräfte weiterhin bestehen.

Beobachter von außen weisen darauf hin, dass es in der Übergangsphase, in der OpenAI von einer Forschungseinrichtung zu einem kommerziellen Unternehmen wird, typischerweise zu Spannungen kommt, weil Finanzdirektor und CEO unterschiedliche Definitionen von „Reife“ haben. Am 5/2 veröffentlichte OpenAI starke Geschäftsdaten zur Einführung von GPT-5.5 für die erste Woche, doch die Lücke zwischen der Zusage von 1 Billion US-Dollar und den 25 Milliarden US-Dollar Umsatz muss über mehrere Jahre hinweg noch geschlossen werden.

Weitere Beobachtung: IPO-Zeitplan endgültig festlegen, Entwicklung der Umsatzwachstumsbahn

Der nächste Punkt ist, ob OpenAI im ersten Halbjahr 2026 öffentlich den IPO-Zeitpunkt festlegt – falls dies dem Vorschlag von Friar folgend auf 2027 fällt, wird der Markt dies als Priorisierung von Governance-Disziplin interpretieren; falls es dagegen Altman folgend auf Q4 2026 hinausläuft, müsse OpenAI im S-1-Dokument konkret die Ratenzahlungsstruktur der Zusage über 1 Billion US-Dollar an Rechenleistung sowie die Annahmen zum Umsatzwachstum darlegen. Ein weiterer Punkt ist, ob die jährlichen Umsätze von OpenAI 2026 von 25 Milliarden US-Dollar dauerhaft weiter nach oben steigen können, insbesondere entlang der drei Hauptachsen Codex, ChatGPT-Abonnements und Unternehmens-API.

Dieser Artikel erschien zuerst unter 链新闻 ABMedia: OpenAI Friar plädiert für ein IPO im Jahr 2027, Altman unterstützt einen Börsengang im Q4 2026.

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