Oracle stürzt diese Woche um 19 % ab – schlechteste Wochenperformance seit 25 Jahren angesichts von Bedenken bezüglich KI-Investitionsausgaben.

Laut CNBC ist Oracle (ORCL-US) diese Woche um 19 % eingebrochen – der schlechteste Wochenwert seit August 2001. Der Rückgang spiegelt wachsende Marktsorgen über die Verschuldung des Unternehmens und die Frage wider, ob sich seine massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur auszahlen werden.

Die Gesamtverschuldung von Oracle belief sich im Mai auf rund 130 Milliarden US-Dollar, die Investitionsausgaben für das Geschäftsjahr 2026 werden auf 56 Milliarden US-Dollar prognostiziert – ein Anstieg von 162 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen hat für das Geschäftsjahr 2027 Finanzierungen in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar durch Fremd- und Eigenkapitalemissionen zugesagt, um KI-Infrastrukturinitiativen zu unterstützen. Der Aktienkurs ist von seinem Höchststand im September mit einem Marktwert von fast 900 Milliarden US-Dollar um rund 55 % gefallen. Analysten von Evercore merkten an, dass der Fokus der Anleger trotz starker Nachfragesignale auf der Verschuldung und dem Tempo der Investitionsausgaben bleiben werde.

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