Peru erlässt Dekret zur Energienotlage und gefährdet die Versorgung mit Silber und Kupfer: 21,8% der globalen Reserven stehen auf dem Spiel

Peru hat nach einer Liquiditätskrise beim staatseigenen Ölkonzern einen Notfall-Energieerlass herausgegeben, wie Daten des U.S. Geological Survey und der World Silver Association zeigen. Das Land hält 21,8 % der globalen Silberreserven und macht etwa 14 % der weltweiten Silberproduktion aus, ist zugleich aber ein wichtiger globaler Kupferlieferant. Silber in Peru wird vor allem als Nebenprodukt des Kupferbergbaus gewonnen, wobei Förderung und Raffination stark von der Energieversorgung abhängen. Die Energiekrise dürfte die Fördermengen im Bergbau einschränken und die Kapazität senken, was die Befürchtung verstärkt, dass es weltweit zu einem Rückgang bei den Metallangeboten kommt. Der aktuelle Angebots-Nachfrage-Überblick der World Silver Association zeigt für 2026 einen prognostizierten Fehlbetrag von 1.437 Tonnen Silber, was auf eine anhaltend enge Versorgungslage aus fundamentalen Gründen hindeutet.
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