Peter Schiff, Chefökonom und Globalstratege bei EuroPac.com, postete auf X eine Theorie zurückweisend, dass ein Goldverkauf Kapital in Bitcoin treiben würde. Schiff argumentierte, dass Bitcoin und Gold aus grundlegend unterschiedlichen Gründen fallen, trotz ähnlicher Preisbewegungen. Der Beitrag stellt die Prämisse in Frage, dass die beiden Vermögenswerte austauschbar seien, wobei Schiff den Goldrückgang als Kaufgelegenheit charakterisiert, während er den Rückgang von Bitcoin als eine sich entleerende Blase darstellt. Seine Kommentare kommen in einer Zeit, in der beide Vermögenswerte unter Abwärtsdruck stehen, wobei Bitcoin laut CoinGecko bei etwa 59.155 US-Dollar gehandelt wird, nachdem er in den letzten 24 Stunden um 1,5 % gefallen ist.
Schiff argumentiert, dass Bitcoin und Gold aus unterschiedlichen Gründen fallen
Schiffs zentraler Punkt betraf Korrelation ohne Kausalität. Bitcoin sei nie mit Gold gestiegen während dessen jüngstem Anstieg, stellte er fest, falle aber jetzt mit Gold. Diese Asymmetrie sei das Detail, das in seinen Augen Beachtung verdiene.
„Bitcoin ist nicht mit Gold gestiegen, aber es fällt definitiv mit ihm. Viele erwarteten, dass ein Goldverkauf ein Katalysator wäre, um Geld zurück in Bitcoin zu schicken“, schrieb Schiff.
Er stellte die aktuelle Kursschwäche beider Vermögenswerte als oberflächlich ähnlich, aber grundlegend unzusammenhängend dar.
Schiff charakterisiert Gold als Chance, Bitcoin als Blase
Schiff zog eine scharfe Trennlinie zwischen seiner Interpretation der Rückgänge der beiden Vermögenswerte. Der Goldverkauf stellt eine Kaufgelegenheit dar, die mit seiner Sichtweise von Gold als Wertspeicher mit intrinsischer Deckung übereinstimmt, die nicht verschwindet, wenn der Preis fällt, so seine Darstellung.
Bitcoins Rückgang ist in seiner Argumentation etwas völlig anderes. Er lehnte die Vorstellung ab, dass der Vermögenswert eine normale Korrektur durchmache, die mit dem Rückgang von Gold vergleichbar sei.
„Der Goldverkauf ist eine Kaufgelegenheit. Der Bitcoin-Verkauf ist eine sich entleerende Blase“, schrieb er.
Schiff lehnt Theorie der Kapitalrotation zwischen Vermögenswerten ab
Der Beitrag zielte direkt auf eine Theorie ab, die unter Krypto-Investoren während dieser Schwächephase kursierte – dass ein fallender Goldpreis als Katalysator wirken würde, der Kapital aus Gold in Bitcoin treibt.
Schiffs Darstellung lehnt diese Prämisse rundweg ab. Wenn die beiden Vermögenswerte aus unterschiedlichen Gründen fallen, argumentiert er, gibt es keine logische Grundlage dafür, dass ein Verkauf eine Rotation in den anderen finanziert.
Schiff hat jahrelang dieselbe Unterscheidung zwischen Gold und Bitcoin gezogen und stets argumentiert, dass ersteres dauerhaften Wert besitze, während letzteres hauptsächlich von Spekulation und Stimmung getrieben sei. Sein neuester Beitrag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem beide Vermögenswerte gleichzeitig unter Druck stehen, was ihm einen neuen Datenpunkt liefert, um eine Position zu untermauern, die er seit Jahren vertritt.
Ob sich die Rotationstheorie in den kommenden Wochen bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Vorerst steht Schiffs Argument als Erinnerung daran, dass zwei Vermögenswerte, die sich in einem Chart in die gleiche Richtung bewegen, nicht unbedingt bedeuten, dass sie sich aus demselben Grund bewegen.
FAQ
Was sagte Peter Schiff in seinem kürzlichen Beitrag über Bitcoin und Gold?
Peter Schiff postete auf X, dass Bitcoin nicht mit Gold gestiegen sei während dessen jüngstem Anstieg, aber jetzt mit ihm falle. Er argumentierte, dass die beiden Vermögenswerte aus grundlegend unterschiedlichen Gründen fallen, wobei der Goldverkauf eine Kaufgelegenheit darstelle, während der Bitcoin-Verkauf eine sich entleerende Blase darstelle.
Warum lehnt Peter Schiff die Bitcoin-Gold-Rotationstheorie ab?
Schiff lehnt die Theorie ab, dass ein Goldverkauf Geld in Bitcoin lenken würde, weil er argumentiert, dass die beiden Vermögenswerte aus unterschiedlichen Gründen fallen. Er behauptet, es gebe keine logische Grundlage dafür, dass ein Verkauf eine Rotation in den anderen finanziert, wenn die zugrunde liegenden Ursachen ihrer Preisbewegungen nicht zusammenhängen.