Peter Schiff warnt: Der US-Aktienmarkt ist eine Zeitbombe – der „Ultimative Zusammenbruch“ ist noch nicht eingetreten

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美股崩盘警告

Der Wirtschaftswissenschaftler Peter Schiff, der seit Langem den US-Wirtschaftsausblick stark pessimistisch beurteilt, erklärte am 3. Juni in einem Interview mit TheStreet, dass der US-Aktienmarkt heute eher wie eine „Zeitzünderbombe“ wirke. Der Markt preise Aktien „nach Wunsch statt nach Realität“ ein und blende dabei strukturelle Risiken wie die Tatsache aus, dass die US-Staatsanleihen sich der Marke von 39 Billionen US-Dollar nähern. Schiff erläuterte, dass sich viele seiner Warnungen über die vergangenen Jahre nach und nach bestätigt hätten; einzig noch nicht eingetreten sei das „Ultimative-Crash“-Szenario.

Marktdaten bestätigt

S&P 500 Index: In den vergangenen fünf Jahren insgesamt um etwa 80% gestiegen

Nasdaq-Index: In den vergangenen fünf Jahren insgesamt um etwa 96% gestiegen

Shiller-KGV (Shiller P/E): Hat die Marke von 40 erreicht und überschritten, eines der höchsten Niveaus seit 1999

US-Staatsanleihen (Größe): Liegt nahe bei 39 Billionen US-Dollar und steigt weiter

Gold-Performance in den vergangenen 12 Monaten: Kumuliert über 35% (inklusive jüngster Rücksetzer)

Schiffs Gründe für Gold: Aufstockung durch Notenbanken und Entdollarisierung

Schiff erklärte im Interview, dass der wichtigste Antrieb für den Goldanstieg derzeit aus dem fortgesetzten Aufstocken der Goldreserven durch ausländische Notenbanken komme. Das sei Ergebnis einer beschleunigten Entwicklung im Entdollarisierungstrend. Er führte weiter aus, dass Gold nicht von Unternehmensgewinnen, der Zahlungsfähigkeit von Emittenten oder dem Ausweiten der Geldmenge durch Notenbanken abhänge und sich strukturell von Aktien, Anleihen und Fiat-Währungen unterscheide. Auch der CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, sagte, dass der Goldpreis in der aktuellen Lage „durchaus“ auf 10.000 US-Dollar je Unze steigen könnte.

Einschätzungen anderer Institutionen: Solomon und das KGV-Niveau von Shiller

Der CEO von Goldman Sachs, David Solomon, sagte, die Wahrscheinlichkeit, dass es an den US-Börsen in den nächsten 12 bis 24 Monaten zu einem Rücksetzer von 10 bis 20% kommt, sei „eher hoch“. Das Shiller-KGV (CAPE ratio), das derzeit die Schwelle von 40 überschritten hat, ist ein Referenzindikator zur Bewertung von Aktienmärkten über lange Zeiträume hinweg. Dieses Niveau sei mit der Zeit des Internet-Booms im Jahr 1999 vergleichbar. In dem schnellen Q&A im Interview wurde Schiff gefragt, ob die US-Wirtschaft „widerstandsfähig“ sei oder ob „der Abschwung nur aufgeschoben“ werde; seine Antwort lautete: „Ein Abschwung, vielleicht ist es eine Depression.“ Das ist Schiffs persönliche Einschätzung der Lage und nicht die Definition offizieller Daten.

Häufige Fragen

Worauf bezieht sich Peter Schiff konkret mit dem „Ultimative-Crash“?

Schiff erklärte im Gespräch, dass sich seine vielen Warnungen über die vergangenen Jahre nach und nach bestätigt hätten: „Einzig noch nicht eingetreten ist der endgültige Crash – der Ultimative-Crash.“ Er sagte, das sei das Endergebnis, das aus der langfristigen Akkumulation verschiedener wirtschaftlicher Ungleichgewichte hervorgehe, nannte im Interview jedoch keine konkrete Zeitprognose.

Warum wird beachtet, dass das Shiller-KGV (Shiller P/E) die Marke von 40 überschritten hat?

Das Shiller-KGV (CAPE ratio) berechnet das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der durchschnittlichen Gewinne der vergangenen 10 Jahre, inflationsbereinigt, und wird häufig zur Einschätzung von langfristigen Bewertungsniveaus an den Aktienmärkten herangezogen. Ein Niveau von 40-fach und höher ist eines der höchsten seit der Zeit der Internetblase 1999; historisch ging ein solches hohes Bewertungsniveau typischerweise mit anschließenden kräftigen Rücksetzern einher.

Was genau hat der CEO von Goldman Sachs, David Solomon, gesagt?

Laut dem Bericht sagte Solomon, dass in seiner Einschätzung die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Börse in den nächsten 12 bis 24 Monaten um 10 bis 20% zurückgeht, „eher hoch“ sei. Das ist Solomons persönliche öffentlich geäußerte Sichtweise und keine offizielle Anlageempfehlung von Goldman Sachs.

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