Die Kraftstoffpreise auf den Philippinen steigen um 1,96 US-Dollar pro Liter infolge von Störungen im Nahen Osten

Das Energieministerium (DOE) kündigte am Dienstag, dem 26. Mai, maximale Anhebungen des Tankstellenhöchstpreises von 1,96 P je Liter für Diesel, 1,60 P für Benzin und 1,45 P für Kerosin an, während andauernde Kraftstofflieferstörungen infolge der Lage im Nahen Osten die Preise in den Philippinen weiter nach oben treiben. Lokale Autofahrer mussten am Tag der Ankündigung mindestens 1 P pro Liter mehr zahlen. Die Preiserhöhungen spiegeln sich verknappende globale Bestände, ein sich ausweitendes Angebotsdefizit und fortgesetzte Risiken rund um die Straße von Hormus wider, die mit den Spannungen im Nahen Osten verbunden sind.

Das DOE erwartet, dass die Rohölmarktpreise hoch bleiben, da geopolitische Entwicklungen anhalten und als wichtiger Ausschlagfaktor für die globalen Energiemärkte wirken. Laut dem Energieministerium „hofft der Markt, dass hochrangige Gespräche zwischen großen Mächten dazu beitragen könnten, die Spannungen im Zusammenhang mit Iran zu entschärfen und klarere Signale für die Energietransporte durch die Straße von Hormus zu liefern“.

Preisänderungen

Die Ankündigung des DOE am 26. Mai stellt im Vergleich zu den Anpassungen der Vorwoche eine deutliche Erhöhung dar. In der vorherigen Woche stiegen die Benzinpreise um 1,20 P auf 1,21 P je Liter, während die Dieselpreise um etwa 2,80 P auf 2,82 P je Liter zulegten. Die Kerosinpreise sanken in diesem Zeitraum um ungefähr 2,11 P je Liter.

Internationale Marktbedingungen

Laut dem Ölmonitor des DOE (Stand 19. Mai) stiegen die Dubai-Rohölpreise um etwa 3 US-Dollar je Fass. Die internationalen Preise für Benzin und Diesel legten um jeweils rund 3 US-Dollar bzw. 5 US-Dollar je Fass zu, während die Kerosinpreise um ungefähr 2,50 US-Dollar je Fass fielen.

Marktbeurteilung des DOE

Das Energieministerium stellte fest, dass sich die Märkte für Benzin und Diesel festigten, als die USA ihre Bestände angesichts der Zurückweisung des Gegenangebots Irans für eine Friedensvereinbarung durch US-Präsident Donald Trump enger fassten. Das DOE identifizierte geopolitische Entwicklungen als wichtigen Ausschlagfaktor für die Energiemärkte, mit besonderem Augenmerk auf die Lage im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Energietransporte.

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