Pump.fun bietet ein Gehaltspaket zwischen 1 Million und 5 Millionen US-Dollar für eine Position als Chief Legal Officer an, während die auf Solana basierende Memecoin-Startrampe wachsendem regulatorischem, rechtlichem und reputationsbezogenem Druck ausgesetzt ist. Die Einstellungsoffensive wird über Baton Corporation, das Entwicklungsunternehmen hinter Pump.fun, vorangetrieben. Mitgründer Alon Cohen erklärte, das Unternehmen suche eine Führungskraft für Rechtsfragen, die mit der General Counsel zusammen an regulatorischen Angelegenheiten, Produktberatung, Corporate Governance, grenzüberschreitender Compliance und verwandten Themen arbeiten soll. Memecoin-Plattformen stehen zunehmend im Fokus der Regulierungsbehörden, da Tausende von Token mit begrenzter traditioneller Aufsicht erstellt, beworben und gehandelt werden.
Baton Corporation beschreibt Plattformkennzahlen und Aufgabengebiet der Rechtsabteilung
Baton Corporation bezeichnet Pump.fun als „die dominierende Memecoin-Startrampe auf Solana“ und gibt an, dass die Plattform ein tägliches Volumen von über 300 Millionen US-Dollar abwickelt und im vergangenen Jahr mit rund 100 Mitarbeitern einen Gewinn von über 500 Millionen US-Dollar erzielt hat. Mitgründer Alon Cohen schrieb, das Unternehmen habe „eine der am schnellsten wachsenden Krypto-Plattformen der Geschichte aufgebaut, mit dem Ehrgeiz, eine globale Verbrauchermarke zu schaffen, die die vielversprechendsten Frühphasen-Ideen der Welt tokenisiert“.
Die Stellenbeschreibung fordert Fachkenntnisse in der US-amerikanischen Regulierung digitaler Vermögenswerte, einschließlich der Aufsicht durch SEC, CFTC, FinCEN und OFAC. Sie umfasst auch Regulierungsarbeit in Großbritannien, der Europäischen Union und den asiatisch-pazifischen Märkten, darunter Rahmenwerke wie MiCA in Europa. Die eingestellte Juristin bzw. der eingestellte Jurist soll zudem Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Anfragen von Strafverfolgungsbehörden bearbeiten.
Pump.fun GO-Funktion stieß wegen extremer Prämien auf Kritik
Pump.fun sah sich Kritik wegen des Nutzerverhaltens auf Pump.fun GO ausgesetzt, einem Prämienmarktplatz, auf dem Nutzer Aufgaben gegen Belohnungen in Solanas nativem SOL-Token anbieten können. Nutzer posteten extreme und provokative Aufgaben, wobei einige Berichten zufolge dafür bezahlt wurden, sich Werbe-Tattoos ins Gesicht stechen zu lassen. Eine Prämie in Höhe von fast 700.000 US-Dollar für jemanden, der seinen Selbstmord filmt, wurde später entfernt.
Das Unternehmen hatte zuvor während des Memecoin-Booms seine Live-Stream-Funktion ausgesetzt, nachdem Token-Ersteller Livestreams genutzt hatten, um durch extreme Handlungen – darunter Selbstverletzung, Gewalt und Tierquälerei – für ihre Vermögenswerte zu werben. Das Unternehmen führte die Funktion mit strengeren Moderationsrichtlinien wieder ein.
Investoren reichten Sammelklage in New York ein
Pump.fun verteidigt sich in einer Sammelklage in New York. Investoren werfen Pump.fun und anderen Unternehmen im Solana-Ökosystem vor, ein nicht lizenziertes Wertpapier- und Erpressungsunternehmen betrieben zu haben. Der Fall ist noch anhängig, während die Parteien über Anträge auf Klageabweisung verhandeln.
FAQ
Welches Gehalt bietet Pump.fun für die Position des Chief Legal Officer?
Pump.fun bietet ein Gehaltspaket zwischen 1 Million und 5 Millionen US-Dollar für einen Chief Legal Officer, der an regulatorischen Angelegenheiten, Produktberatung, Corporate Governance und grenzüberschreitender Compliance arbeiten soll.
Welchen Kontroversen sah sich Pump.fun in Bezug auf seine Produktfunktionen ausgesetzt?
Die Pump.fun GO-Prämienfunktion stieß auf Kritik, nachdem Nutzer extreme Aufgaben gepostet hatten, darunter eine Prämie von fast 700.000 US-Dollar für jemanden, der seinen Selbstmord filmt, die später entfernt wurde. Das Unternehmen hatte zuvor seine Live-Stream-Funktion ausgesetzt, nachdem Token-Ersteller sie genutzt hatten, um durch extreme Handlungen wie Selbstverletzung, Gewalt und Tierquälerei für ihre Vermögenswerte zu werben.
Welcher rechtlichen Schritte sieht sich Pump.fun derzeit ausgesetzt?
Pump.fun verteidigt sich in einer Sammelklage in New York, in der Investoren behaupten, dass Pump.fun und andere Unternehmen im Solana-Ökosystem ein nicht lizenziertes Wertpapier- und Erpressungsunternehmen betrieben haben. Der Fall ist noch anhängig, während die Parteien über Anträge auf Klageabweisung verhandeln.