RAVE steigt innerhalb von 3 Tagen um das 20-Fache; On-Chain-Analysten werfen dem Handelshaus vor, Short-Positionen abzuschöpfen.

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RAVE暴漲

Laut den On-Chain-Überwachungen des On-Chain-Analysten Yujin ist der RAVE-Token in den vergangenen 3 Tagen von 0,3 US-Dollar auf 6,2 US-Dollar regelrecht durchgestartet und verzeichnete dabei einen Anstieg von bis zu dem 20-fachen. Doch hinter dieser überraschenden Kurssteigerung zeigen die On-Chain-Daten ein hochgradig verdächtiges Trading-Schema: Die Adresse des „Market Makers“ soll zunächst in großem Umfang RAVE-Token an Börsen transferiert haben, um Short-Seller zum Einstieg zu verleiten, und anschließend den Spotpreis neu angezogen haben, um die „Ernte“ mithilfe der erzwungenen Liquidationen von Kontrakts-Shorts abzuschließen.

Analyse der Trading-Methodik: Zwei-Schritt-Clearing-Strategie „erst abwerfen, dann hochziehen“

RAVE操盤疑雲 (Quelle: Arkham)

Yujins On-Chain-Analysen rekonstruieren den vollständigen Ablauf der mutmaßlichen Trading-Aktion und zeigen eine typische „Closed-Loop“-Vorgehensweise: Erst ein Umfeld für das Erzeugen von Short-Positionen herstellen und dann den Pump erzwungen durchziehen, um das Clearing abzuschließen:

Zwei zentrale Schritte des mutmaßlichen Market-Maker-Tradings

Schritt 1 (Shorts zum Aufbau anlocken): In den vergangenen 3 Tagen hat die mutmaßliche Market-Maker-Adresse 30,58 Millionen RAVE (entspricht etwa 42 Millionen US-Dollar) an eine zentrale Börse (CEX) transferiert. Der große Zustrom von Token zur Börse erzeugt das Signal einer erhöhten Angebotsmenge und zieht Short-Seller an, um in großem Umfang Short-Positionen aufzubauen

Schritt 2 (Shorts für das Clearing zurückziehen und hochziehen): In den darauffolgenden 2 Tagen haben Adressen ähnlicher Art 31,94 Millionen RAVE von der CEX zurück auf die On-Chain-Seite geholt und gleichzeitig an der CEX den Spotpreis deutlich hochgezogen. Dadurch wurden große Mengen an Short-Positionen zwangsliquidiert, wodurch die „Ernte“ realisiert wurde.

In Summe ist das Token-Transfervolumen von vorn bis hinten nahezu vollständig gegengegengedeckt, doch die dazwischen erzeugten starken Preisschwankungen könnten Short-Sellern erhebliche Verluste verursacht haben. Der Trader dürfte durch die Kontrakts-Short-Liquidationen mittels der dafür liquidierten Mittel ein Arbitrage-Geschäft umgesetzt haben.

On-Chain-Tracking: Auffällige Bestandsbewegungen des „enai.bnb“-Riesen

Der On-Chain-Analyst Ai Yi hat am 12. April eine weitere, beachtenswerte Bewegung eines weiteren Großwallets offengelegt. Die Wallet-Adresse „enai.bnb“ kaufte am zweiten Tag nach dem RAVE-Listing 46.336,76 RAVE zu einem Durchschnittspreis von 0,4556 US-Dollar und hielt diese danach 48 Tage lang. Als der Token-Preis 0,39 US-Dollar betrug (unter den Kaufkosten), transferierte sie alle Token auf die Aster-Plattform, wobei der Zweck unklar ist.

Nach dem schnellen Anstieg von RAVE in dieser Runde hat der gleiche Wal außerdem 41.025 Token von Aster abgezogen; derzeit gehört er zu den Top neun der BSC-Netzwerk-RAVE-Bestände. Bemerkenswert ist: Wenn die Token damals nicht bei 0,39 US-Dollar auf dem Tief an Aster übertragen worden wären und man sie bis heute gehalten hätte, läge die Rendite bei bis zu 462%, wobei der nicht realisierte Gewinn ungefähr 86.000 US-Dollar betragen würde. Die Zeitlinie der Aktionen – erst bei niedrigem Kurs von 0,39 US-Dollar zu Aster übertragen und dann bei höherem Kurs erneut von Aster weiter transferiert – hat in der Community weitreichende Zweifel ausgelöst.

Warnhinweis mit hohem Risiko: Erkennen und Absichern gegen das „Market-Maker“-Szenario

Diese Trading-Methode „erst die Liquidität für das Erzeugen von Shorts herstellen, dann hochziehen, um Shorts zu liquidieren“ ist im Meme-Coin-Markt zwar nicht ungewöhnlich, aber für normale Trader, die die gesamte Trading-Methodik nicht verstehen, äußerst gefährlich: Wenn man nach einem starken Anstieg des Spots dem Markt folgt und Long geht, könnte das genau das Fenster sein, in dem der Market Maker aussteigt und verkauft; wenn man nach großen Token-Zuflüssen an die Börse dem Markt folgt und Short geht, könnte man anschließend durch den Pump zwangsliquidiert werden.

RAVE hat derzeit eine relativ kleine Marktkapitalisierung, was bedeutet, dass größere Kapitalbeträge den Preis leicht beeinflussen können – es handelt sich um einen „hochgradig steuerbaren Vermögenswert“. Ohne klare fundamentale Unterstützung gehen bei jeder richtungsbezogenen Aktion extrem hohe Risiken einher.

Häufige Fragen

Wodurch wurde der 20-fache Anstieg von RAVE innerhalb von 3 Tagen angetrieben?

Laut den On-Chain-Überwachungen des On-Chain-Analysten Yujin wird dieser Anstieg höchstwahrscheinlich durch Trading-Aktionen gesteuert, die von den „Market-Maker“-Adressen dominiert werden, und nicht durch Fundamentalfaktoren. Das Trading-Schema soll darin bestehen, zunächst in großem Umfang Token an CEX zu transferieren, um Short-Seller anzulocken, dann die Token zurückzuziehen und den Spot zu pumpen. Durch die zwangsweise Liquidation der Kontrakts-Shorts wird damit Arbitrage realisiert.

Wie funktioniert das „erst abwerfen, dann hochziehen“-Trading des Market Makers?

Der erste Schritt besteht darin, große Mengen an Token in die CEX zu transferieren, um Marktsignale für einen Anstieg des Angebots zu erzeugen und Short-Seller zum Aufbau anzuziehen; der zweite Schritt besteht darin, die Token von der CEX zurückzuziehen und den Spotkurs zwangsweise hochzuziehen, sodass es zu massenhaften zwangsweisen Liquidationen von Shorts kommt – die Liquidationsmittel werden dann für das Arbitrage-„Ernten“ genutzt.

Wie können gewöhnliche Investoren solche Trading-Szenarien erkennen?

Wichtige Signale sind unter anderem: kurzfristig auftretende massive On-Chain-zu-CEX-Token-Transfers (möglicherweise zur Herstellung von Liquidität für Shorts) sowie anschließend große Token-Rücktransfers von der CEX zurück auf die On-Chain-Seite (möglicherweise als Vorbereitung für den Pump). Bei Tokens mit kleiner Marktkapitalisierung und ohne fundamentale Unterstützung trägt jede richtungsbezogene Wette ein extrem hohes Risiko, zwangsliquidiert zu werden. Deshalb sollte man höchste Vorsicht walten lassen.

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