Der in Indien ansässige Zahlungsdienstleister Razorpay hat seine Pläne zur Expansion des Offline-Zahlungsgeschäfts zurückgefahren, während das Unternehmen sich auf einen Börsengang (IPO) vorbereitet, wie die Economic Times berichtet.
Die Basis der Point-of-Sale-Terminals von Razorpay umfasst rund 600.000 Einheiten und wickelt dabei zwischen 10 Milliarden US-Dollar und 15 Milliarden US-Dollar an jährlichem Bruttowarenwert (Gross Merchandise Value, GMV) ab. Das entspricht einem Wachstum gegenüber etwa 500.000 Terminals und etwa 10 Milliarden US-Dollar, als das Unternehmen 2022 den PoS-Anbieter Ezetap übernahm.
Die PoS-Einheit erwirtschaftete im FY25 rund 2,3 Milliarden Rupien (23,8 Millionen US-Dollar) und stellt damit etwa 6% des gesamten Umsatzes von Razorpay dar. Das Unternehmen verarbeitet über sein gesamtes Geschäft hinweg mehr als 180 Milliarden US-Dollar an jährlichem GMV.
Razorpay bremst die Offline-Expansion, während sich das Unternehmen vor dem IPO stärker auf sein Online-Zahlungsgeschäft konzentriert. Das steht im Gegensatz zu Wettbewerbern wie Pine Labs, Paytm und BillDesk, die weiterhin ihre Fähigkeiten für Offline-Zahlungen ausbauen und erweitern.