Gate News-Meldung, 21. April — Revolut, die in London ansässige digitale Bank, rechnet nicht damit, vor 2028 einen initialen Börsengang anzustreben, sagte der Chief Executive Nik Storonsky in einem Interview, das am 22. April im Bloomberg TV ausgestrahlt werden soll.
Storonsky verwies darauf, dass eine öffentliche Notierung dazu beitragen könnte, Vertrauen in die Bank aufzubauen. Vor jeder Emission könnte Revolut weitere Sekundärverkäufe von Aktien durchführen. Im Februar erwog das Unternehmen eine weitere Finanzierungsrunde im Jahr 2026, nachdem es im November einen Sekundärdeal gegeben hatte, der Revolut mit US$75 billion bewertete — nach oben von US$45 billion ein Jahr zuvor.
Revolut erhielt im März eine Banklizenz für Großbritannien und hat seitdem eine US-Zulassung als nationaler Bankcharter beantragt. Storonsky sagte, dass die Genehmigung für die US-Lizenz bis zu einem Jahr dauern könnte. Das Unternehmen hatte zuvor Pläne verworfen, eine bestehende US-Bank zu übernehmen, und verfolgt stattdessen einen de-novo-Charter — eine neue Banklizenz, die von Grund auf neu geschaffen wird.