Russland beschlagnahmte 10.000 Mining-Geräte bei illegalen Minen, wobei der Stromkostenschaden knapp 1 Milliarde Rubel beträgt

俄羅斯非法礦機

Laut Bits.media, die am 1. Juni berichtete, haben die Sicherheitsbehörde des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB), die Polizei und ein Energieunternehmen eine gemeinsame Aktion durchgeführt. Dabei wurde in einem verlassenen Industrieareal in Nizhny Tagil und in der benachbarten Region Kushva (Swerdlowskaja Oblast) eine illegale Kryptowährungs-Mining-Farm entdeckt, die rund 10.000 Mining-Maschinen einsetzt. Vor Ort schätzen Energieunternehmen den Schaden, der durch den illegalen Stromverbrauch entstanden ist, auf fast 1 Milliarde Rubel.

Kriminelles Vorgehen: Manipulation der Stromzähler und Zugang über Zwischeninstanzen

Ermittler zufolge verbindet der Betreiber der Mining-Farm das Stromnetz über Zwischeninstanzen und soll dabei die Zählerdaten manipuliert haben, um den tatsächlichen Stromverbrauch zu verschleiern. Dadurch liegt der tatsächliche Verbrauch bei etwa dem Doppelten der genehmigten Quote. Ingenieure des lokalen Energieunternehmens erklärten, sie hätten zunächst Ermittlungen gestartet, weil es in der Umgebung des verlassenen Werks häufig zu Spannungsschwankungen, Stromausfällen und Problemen mit Geräten gekommen sei. Am Ende konnten sie den Standort der Mining-Farm ausfindig machen.

Einzelheiten zur Strafverfolgungsaktion und zugehörige Fälle

Die Aktion wurde gemeinsam von FSB, Polizei und Vertretern des Energieunternehmens durchgeführt. Ein lokales TV-Team drehte einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Mining (Bergbau)“, der den Ablauf der Strafverfolgungsmaßnahme dokumentiert. Darüber hinaus entdeckten die Strafverfolgungsbehörden kürzlich in Perm in einer Garage eine separate Mining-Anlage mit 22 Geräten. Die Identität des Organisators ist noch unbestimmt, die Ermittlungen laufen noch.

Häufige Fragen

Wie hat der russische FSB diese versteckte Mining-Farm entdeckt?

Ingenieure des lokalen Energieunternehmens starteten eine Prüfung, nachdem es rund um das verlassene Werk häufig zu Spannungsschwankungen, Stromausfällen und Problemen mit Geräten gekommen war. Nachdem sie den Standort der Mining-Farm ermittelt hatten, kam es zu einer gemeinsamen Strafverfolgungsaktion von FSB und Polizei.

Wie haben die Betreiber der Mining-Farm den illegalen Stromverbrauch verschleiert?

Ermittler zufolge verband der Betreiber das Stromnetz über Zwischeninstanzen und soll Zählerdaten manipuliert haben. Dadurch lag die angezeigte Menge des verbrauchten Stroms deutlich unter dem tatsächlichen Verbrauch; der tatsächliche Verbrauch liegt bei etwa dem Doppelten der genehmigten Quote.

Welche strafrechtlichen Vorwürfe drohen drei Verdächtigen?

Drei Verdächtige wurden wegen „Vermögensschaden durch Betrug oder Missbrauch des Vertrauens“ angeklagt. Die einschlägigen russischen Rechtsvorschriften sehen für diese Straftat einen Strafrahmen von bis zu 5 Jahren Haft vor; die drei Personen befinden sich derzeit unter Hausarrest.

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