SEC baut geordneteren ETF-Genehmigungsprozess auf, um 200 monatliche Anträge zu bewältigen

Laut SEC-Beamten Brian Daly arbeitet die Behörde im Anschluss an ihre öffentliche Aufforderung zur Stellungnahme zu neuartigen ETFs vom 30. Juni auf einen geordneteren und assetneutralen Prozess zur Zulassung von börsengehandelten Fonds hin. Daly, Direktor der Division of Investment Management der SEC, erklärte, die Regulierungsbehörde prüfe, wie sie eine rasch wachsende ETF-Pipeline verwalten und gleichzeitig den Anlegerschutz wahren könne. Derzeit erhält die SEC monatlich rund 200 ETF-Anträge, darunter zunehmend komplexe Produkte im Zusammenhang mit Krypto-Assets, Hebelstrategien und Optionsstrategien.

Der Drang nach Reformen wird teilweise durch den Umgang der SEC mit Krypto-ETFs geprägt, darunter jahrelange Verzögerungen vor der Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs. Die Behörde erwägt zudem die Einführung vertraulicher Einreichungen, die es Emittenten ermöglichen könnten, Produktideen während der Entwicklung zu schützen, bevor sie öffentlich bekannt gegeben werden. Damit soll auf Bedenken der Branche reagiert werden, dass Wettbewerber Strategien unmittelbar nach der öffentlichen Einreichung kopieren.

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