Laut EMURGO-CEO Phillip Pon vom Samstag hat das Unternehmen eine Wiederherstellungslösung für den SecondFi-Wallet-Exploit im Wert von 2,4 Millionen US-Dollar identifiziert und plant die Rückgabe der Gelder innerhalb von zwei Wochen. EMURGO schloss seine forensische Untersuchung ab und validierte die Wallet-Guthaben, mit einer Woche für den Aufbau des Wiederherstellungsmechanismus und einer weiteren Woche für Tests, bevor die Rückgaben beginnen. Pon riet betroffenen Nutzern, keine Gelder zu bewegen oder Schritte außerhalb der offiziellen Anleitung von SecondFi zu unternehmen, und betonte, dass das Unternehmen niemals private Schlüssel oder Seed-Phrasen anfordern werde.
Der Exploit betraf 374 Adressen zwischen dem 21. und 23. Juni, wobei die Angreifer etwa 16 Millionen ADA abzogen. Eine technische Analyse führte den Vorfall auf einen Ed25519-Signaturfehler in der Wallet-Software zurück, der die privaten Schlüssel der Nutzer offenlegte – nicht auf EMURGOs geprüfte Implementierung. EMURGO informierte die Strafverfolgungsbehörden und beauftragte eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Überprüfung der Bestände.