Soluna steigert den Umsatz im Q1 um 58%, da Hosting den Rückgang beim Mining ausgleicht

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Das Digital-Infrastruktur-Unternehmen Soluna Holdings meldete ein starkes Wachstum der Umsätze im ersten Quartal, da der Ausbau der Rechenzentrumsaktivitäten schwächere Renditen aus dem Kryptowährungs-Mining ausgleichen half. Der Umsatz stieg um 58% gegenüber dem Vorjahr auf 9,4 Millionen US-Dollar und erhöhte sich um 2% gegenüber dem vorherigen Quartal, wie aus dem am Montag veröffentlichten Quartalsbericht des Unternehmens hervorgeht. Das Unternehmen erreichte damit sein viertes Quartal in Folge mit Wachstum der Umsätze von Quartal zu Quartal. Diese Ausweitung spiegelt den breiteren Druck wider, dem sich Bitcoin-Miner zunehmend ausgesetzt sehen: Sie diversifizieren sich verstärkt in Richtung Künstliche Intelligenz sowie Infrastruktur für High-Performance-Computing, da sich die Mining-Ökonomie nach dem Halving 2024 verschärft.

Q1 Finanzergebnisse

Solunas Q1-Umsatz erreichte 9,4 Millionen US-Dollar, was 58% Wachstum gegenüber dem Vorjahr und 2% Wachstum gegenüber dem vorherigen Quartal entspricht. Trotz höherer Umsätze blieb das Unternehmen weiterhin unprofitabel. Der Nettoverlust weitete sich auf 17,9 Millionen US-Dollar aus, nach 10,5 Millionen US-Dollar im Vorjahr, vor allem aufgrund höherer aktienbasierter Vergütung, Zinsaufwand und Finanzierungskosten. Der bereinigte EBITDA-Verlust verringerte sich nur leicht auf 2,1 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen beendete das Quartal mit 68,6 Millionen US-Dollar an Barmitteln.

Performance der Geschäftssegmente

Rechenzentrums-Hosting erwirtschaftete 6,7 Millionen US-Dollar Umsatz, während das Krypto-Mining zu etwa 2,2 Millionen US-Dollar beitrug, gegenüber nahezu 3 Millionen US-Dollar im Jahr zuvor, als sich die Mining-Ökonomie für Bitcoin verschlechterte. Die Zuwächse wurden durch zusätzliche Kapazitäten ausgelöst, die an den Standorten Dorothy und Kati des Unternehmens in Texas ans Netz gingen.

Branchenwandel: Miner wechseln zu KI-Infrastruktur

Soluna ist an einem breiteren Wandel unter Bitcoin-Minern beteiligt, die nach neuen Einnahmequellen suchen, während sich die Mining-Spannen unter Druck sehen. Die Mining-Ökonomie hat sich seit dem Halving 2024 deutlich verschärft, und der jüngste Rückgang der Bitcoin-Preise hat die Lage zusätzlich belastet.

Ein Bericht von CoinShares im März kam zu dem Ergebnis, dass bis zu 20% der Bitcoin-Miner möglicherweise mit Verlust arbeiten könnten, insbesondere diejenigen, die ältere und weniger effiziente Maschinen einsetzen. Der Bericht stellte außerdem fest, dass der Bitcoin-Hashprice – ein entscheidendes Maß für die Miner-Einnahmen – im Februar auf ein Nach-Halving-Tief gefallen ist.

Als Reaktion haben mehrere börsennotierte Miner, darunter HIVE Digital Technologies und TeraWulf, Kapital in Richtung Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing umgelenkt. Analysten von Bernstein sagten kürzlich, dass IREN voraussichtlich den Großteil seines künftigen Wertes aus der KI-Infrastruktur ableiten wird und nicht aus dem Mining digitaler Assets; als wichtige Treiber für diesen Übergang verwiesen sie auf das wachsende KI-Cloud-Geschäft von IREN sowie auf eine langfristige Vereinbarung mit Microsoft.

Soluna setzt seinen Ausbau der Infrastruktur weiter fort, unter anderem mit Plänen, sein Geschäft mit KI und High-Performance-Computing zu vergrößern.

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