Laut Digital Asset hat die südkoreanische Börse (KRX) kürzlich die Regeln für börsennotierte Unternehmen mit Sonderstatus verschärft. Diese müssen nun mit einem Delisting-Verfahren rechnen, wenn sie innerhalb von fünf Jahren ihr Hauptgeschäft auf digitale Vermögenswerte verlagern. Die neuen Regelungen richten sich speziell an Firmen – etwa Biotech-Unternehmen –, die über Technologieausnahmen am Kosdaq gelistet wurden und anschließend auf Krypto-Treasury- oder Digital-Asset-Investmentaktivitäten umgestiegen sind.
Die KRX erklärte, dass solche Geschäftsänderungen bedeuten, dass die ursprüngliche technologische Stärke und das Wachstumspotenzial nicht mehr gegeben seien, was eine obligatorische Delisting-Prüfung auslöse. Zudem müssen börsennotierte Unternehmen mit Sonderstatus nun während ihrer Ausnahmefrist öffentlich Pläne zur Wertsteigerung offenlegen, um die Rechte der Anleger zu schützen.