Ein europäischer Think Tank, das European Policy Research Centre, hat erklärt, dass der iranische Konflikt die europäische Energiesicherheit beeinträchtigt. Besonders schwer seien dabei Störungen der Lieferketten für verflüssigtes Erdgas (LNG), wie CCTV News berichtet.
Energiesicherheit und Störung der LNG-Lieferkette
Während des aktuellen Konflikts im Nahen Osten wurde die Ras-Lafan-Anlage in Katar – dem weltweit größten LNG-Produktionsstandort – angegriffen. Dabei kam es zu Schäden an etwa 17% der Produktionskapazität. Der Vorfall hat dazu geführt, dass die globale LNG-Versorgung strenger reguliert wird und die Erdgaspreise steigen.
Auswirkungen auf Pläne zur EU-Energieunabhängigkeit
Die Störung der LNG-Lieferungen erschwert die bestehenden Bemühungen der Europäischen Union, ihre Abhängigkeit von russischem Erdgas zu verringern. Die Energiekrise, die durch Turbulenzen in den Lieferketten ausgelöst wurde, übt Druck auf die Energiepolitik der EU aus.
Uneinigkeit in der EU-Interessenpolitik
Laut der Analyse dürfte die Energiesicherheitskrise die internen Spaltungen innerhalb der Europäischen Union darüber verstärken, ob Energie-Sanktionen gegen Russland gelockert werden sollen.
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