Bei einem am Freitag (5. Juni) von JPMorgan organisierten IPO-Event skizzierte SpaceX-CEO Elon Musk die Pläne zur Kapitalausweitung des Unternehmens und begründete damit seine Entscheidung, an die Börse zu gehen. Musk machte bekannt, dass SpaceX über 100.000 Satelliten der dritten Generation und der nachfolgenden Starlink-Generation einsetzen will, mit einer Leistung, die 10 bis 20 Mal höher ist als die aktueller Satelliten der zweiten Generation. Das selbst entwickelte Chip-Team des Unternehmens hat drei kundenspezifische Chips im Tape-out abgeschlossen. Das ermöglicht eine 100-fache Steigerung der Bandbreite und eine 50%ige Verringerung der Latenz für bestehende Starlink-Systeme, indem man mit halber Umlaufbahnhöhe gegenüber früheren Generationen operiert.
Musk betonte, dass die globale Chip-Zulieferung weiterhin massiv unzureichend ist. Fortschrittliche Kapazitäten bei Logik, Speicher und Packaging würden die Entwicklung der KI-Branche ausbremsen. Er sagte, dass die fortschrittliche Chip-Fertigungsanlage von Terafab zu einem dringenden Bedarf der Industrie geworden sei – eher als nur zu einer Geschäftsmöglichkeit. Sie stütze die breitere Infrastrukturstrategie von SpaceX neben satellitengestützten KI-Datencentern und Initiativen im Bereich Solarenergie.