
SpaceX bestätigte den IPO-Preis auf 135 US-Dollar je Aktie und platzierte das Unternehmen am 12. Juni an der Nasdaq. Alle Fonds, die den Nasdaq-100-Index verfolgen – einschließlich QQQ (Invesco QQQ Trust) – werden SPCX passiv halten. Laut einer Einschätzung von Analysten, die von Yahoo Finance zitiert wird, müssen Indexfonds vor sowie nach dem Stichtag der Aufnahme in den Index zwangsweise etwa 7 Milliarden US-Dollar an SpaceX-Aktien kaufen.
Laut bestätigten Angaben von Reuters und der „New York Times“:
IPO-Preis: 135 US-Dollar je Aktie
Geplante Emissionssumme: rund 75 Milliarden US-Dollar – das größte IPO der Geschichte (historischer Vergleich: Saudi Aramco 2019 mit 29 Milliarden US-Dollar, Alibaba mit etwa 25 Milliarden US-Dollar)
Unternehmensbewertung: 1,75 Billionen US-Dollar – höher als bei Microsoft und Alphabet
Listing-Datum: 12. Juni 2026 (Freitag)
Börse: Nasdaq; Ticker: SPCX
Anteil der öffentlich im Umlauf befindlichen Aktien: geschätzt 2,86% bis 3,75%
Laut bestätigten Angaben aus der Nasdaq Global Index Watch: Die Nasdaq führt im März 2026 Regeländerungen ein, die es IPO-Unternehmen mit Platzierung in den Top 40 nach Marktkapitalisierung erlauben, innerhalb von 15 Handelstagen nach dem Listing schnell in den Nasdaq-100-Index aufgenommen zu werden. Damit ersetzt sie die zuvor erforderliche mehrmonatige Prüfphase.
Ausgehend vom Nasdaq-Listing von SpaceX am 12. Juni liegt das 15-Handelstage-Limit rund bis zum 1. Juli 2026. Laut Daten von Analysten, die Business Insider zitiert, wird das erwartete Gewicht von SpaceX im Nasdaq-100 zwischen 0,47% und 0,70% liegen.
Dies ist das erste Mal, dass ein großes IPO innerhalb weniger Wochen nach dem Listing einen Mechanismus zur Pflichtaufnahme passiver Indexfonds auslöst – und nicht erst nach Monaten wie bisher.
Laut einer Bestätigung von Analysten, die Yahoo Finance zitiert: Fonds, die Nasdaq-Indexe verfolgen, müssen rund um den Zeitpunkt der Aufnahme von SpaceX – gemäß ihrem Gewicht im Nasdaq-100-Index – zwangsweise etwa 7 Milliarden US-Dollar in SPCX-Aktien kaufen. Der geschätzte Anteil der öffentlich im Umlauf befindlichen Aktien von SpaceX liegt lediglich bei 2,86% bis 3,75%. Der konzentrierte Zwangskauf hinterher jagen dem begrenzten freien Handel – sowohl WSJ als auch CNBC haben dies bereits als Risikoquelle für Marktschwankungen benannt.
Laut einer von CNBC zitierten öffentlichen Analyse von Morningstar: Morningstar bewertet SpaceX mit 78 Milliarden US-Dollar – etwa 48% unter der Zielbewertung für das IPO. Der „Wall Street Journal“-Bericht bestätigt: Auf Basis des IPO-Preises liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis (P/S) von SpaceX bei 92, deutlich höher als bei der Bewertung anderer börsennotierter Tech-Giganten; SpaceX ist derzeit noch nicht profitabel.
SpaceX wird am 12. Juni 2026 an der Nasdaq gelistet. Die 15-Handelstage-Frist der schnellen Nasdaq-Aufnahme-Regel endet voraussichtlich um den 1. Juli herum. Der Stichtag für das Inkrafttreten richtet sich nach der offiziellen Nasdaq-Ankündigung. Der Fondsmanager von QQQ, Invesco, wird die Bestände am Tag der Indexwirksamkeit gemäß den Vorgaben anpassen; für Inhaber ist keine Aktion erforderlich.
Beides sind unterschiedliche Geldströme. 75 Milliarden US-Dollar ist das Gesamtvolumen, das SpaceX im Rahmen des IPO vom Markt einsammelt. 7 Milliarden US-Dollar ist eine Analystenschätzung laut Yahoo Finance: Dabei geht es um den Betrag der SPCX-Aktien, die passive Fonds, die den Nasdaq-Index verfolgen, beim Index-Update für SpaceX passiv kaufen – entsprechend der Indexgewichtung von 0,47% bis 0,70%.
Morningstar veröffentlicht eine Bewertung von 78 Milliarden US-Dollar, während die im IPO-Preis implizierte Bewertung 1,75 Billionen US-Dollar beträgt. Die Lücke spiegelt vor allem Annahmen zur Ertragsfähigkeit wider: Der „Wall Street Journal“-Bericht weist darauf hin, dass der IPO-Preis einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 92 entspricht und SpaceX derzeit noch nicht profitabel ist. Beide Zahlen stammen aus öffentlichen Berichten der jeweiligen Institutionen und stehen für unterschiedliche Bewertungsansätze.
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