Laut Reuters sprang SpaceX am Freitag bei seinem Börsendebüt an der Nasdaq um 19% auf 160,95 US-Dollar, wobei die Kursgewinne intraday sogar 30% erreichten. Allerdings steht Einzelanlegern, die sich untergeschriebene Aktien gesichert haben, vor einem Dilemma: Innerhalb von 15 bis 30 Tagen zu verkaufen, birgt das Risiko einer dauerhaften Ausschließung von künftigen IPO-Zuteilungen, während ein Halten sie der Kursvolatilität aussetzt.
Große Broker wie Fidelity, Robinhood, E*TRADE und SoFi verhängen bei Retail-Nutzern „Flipping“-Beschränkungen, während institutionelle Investoren und große Hedgefonds keinen derartigen Limits unterliegen und bereits am ersten Tag verkaufen können. Einzelanleger erhielten etwa 20% der SpaceX-Aktien, während Institutionen und Hedgefonds gemeinsam die restlichen 80% bekamen, jedoch die sofortige Ausstiegflexibilität genossen, die Retail-Kunden nicht haben.