Spaniens Repsol erlangt die Kontrolle über venezolanische Öl-Assets zurück und plant innerhalb von 12 Monaten eine Produktionssteigerung um 50%

Gate-News-Meldung, 16. April — Der spanische Energiekonzern Repsol gab bekannt, dass er eine Vereinbarung mit der venezolanischen Regierung getroffen hat, um die Kontrolle über seine Ölanlagen im Land zurückzuerlangen, und plant, die Produktion in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen. Der Schritt folgt auf die einseitige Aufhebung der Betriebslizenzen durch die US-Regierung für ausländische Energieunternehmen einschließlich Repsol in Venezuela im Jahr 2025, wodurch die Aktivitäten von Repsol dort stark reduziert wurden.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung mit Venezuela wird Repsol die operative Kontrolle über Petrozuata wieder aufnehmen, das Joint Venture, das es mit Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) betreibt und das Öl-Felder im Osten Venezuelas entwickelt und betreibt. PDVSA hält einen Anteil von 60% an der Partnerschaft. Repsol erklärte, es plane, seine gesamte Ölproduktion in Venezuela innerhalb von 12 Monaten um 50% zu erhöhen; sofern die erforderlichen Bedingungen erfüllt sind, könnte die Produktion sich innerhalb von drei Jahren potenziell verdoppeln. Die derzeitige tägliche Fördermenge des Unternehmens im Land liegt bei etwa 45.000 Barrel.

Die Vereinbarung markiert eine bedeutende Erholung für Repsols venezolanische Aktivitäten, nachdem die US-Sanktionen von 2025 seine Präsenz in einem der weltweit größten ölproduzierenden Länder beeinträchtigt hatten.

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