Laut dem Research-Head von Grayscale, Zach Pandl, hat Strategy am 1. Juni 32 Bitcoin verkauft und damit das Investmenthaus davor gewarnt, dass das fremdfinanzierte Akkumulationsmodell des Unternehmens zunehmend unter Druck gerät. Der Verkauf war zwar im Vergleich zu Strategies rund 840.000 BTC-Beständen eher moderat, löste jedoch erneut verstärkte Aufmerksamkeit dafür aus, ob das Unternehmen seine Bitcoin-Treasury weiter ausbauen kann.
Grayscale machte eine Schwäche bei STRC, dem variabel verzinsten Preferred-Equity-Instrument von Strategy, als zentrale Verwundbarkeit aus. Niedrigere Kurse der Vorzugsaktien würden die Dividendenauszahlungen erhöhen und den Druck für weitere Bitcoin-Verkäufe verstärken, was möglicherweise die Marktvolatilität verstärkt. Das Unternehmen warnte, Strategy habe nun nur noch begrenzte Kapazität, zu den aktuellen Kursbewertungen weitere BTC zu erwerben, und deutete an, dass möglicherweise zusätzliche große Käufer nötig seien, um einen stabilen Marktboden zu etablieren.