Tether führt die Runde an und investiert 80 Millionen in die Emirate bei KAIO: USDT in den tokenisierten Fonds von BlackRock einspeisen

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Laut CoinDesk hat die tokenisierte Plattform KAIO aus Abu Dhabi am 20.04. den Abschluss einer strategischen Series-Runden-Finanzierung über 8 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Tether führte die Runde an, Systemic Ventures nahm gemeinsam teil; die kumulierte Finanzierungssumme beläuft sich damit auf 19 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen dazu verwendet werden, institutionelle Fonds wie von BlackRock, Brevan Howard, Hamilton Lane zu tokenisieren und on-chain zu bringen und USDT-Stablecoin-Liquidität in regulierte Investmentprodukte innerhalb des Regulierungsrahmens der VAE zu integrieren.

Das ist das erste Mal, dass Tether direkt in tokenisierte Infrastruktur im Nahen Osten investiert, und zugleich ein entscheidender Knoten im USDT-Ökosystem: Von reinen Dollar-Transaktionen hin zu einem „souveränen Wealth-Management-Kanal im Nahen Osten“.

Was KAIO macht: BlackRock-Performancefonds in kleinere Einheiten auf die Blockchain bringen

KAIO stellt institutionellen Asset-Management-Gesellschaften ein Set aus Tokenisierungs- und On-Chain-Distributions-Tools bereit. Dabei werden traditionelle institutionelle Fonds zu on-chain handelbaren Nachweisen gebündelt, wobei die niedrigste Investitionsschwelle auf 100 US-Dollar gesenkt wird. Strategien, die bislang nur qualifizierte Investoren erreichen konnten – etwa von BlackRock, Brevan Howard und Hamilton Lane – können dank der KAIO-Architektur inzwischen auch von Retail- und Investoren aus Schwellenmärkten abonniert werden.

Das offiziell offengelegte historische Handelsvolumen liegt bei über 500 Millionen US-Dollar; die verwalteten Vermögenswerte liegen derzeit bei knapp unter 100 Millionen US-Dollar. Die Mittel aus dieser Runde sollen für eine Expansion in die Tokenisierung von Krediten, strukturierten Produkten und ETFs genutzt werden, und außerdem ist geplant, mit dem abu-dhabischen Sovereign-Fonds Mubadala Capital zusammenzuarbeiten, um einen on-chain Fonds auf den Weg zu bringen.

Investoren-Set-up: Tether und souveränes Kapital aus dem Nahen Osten am selben Tisch

Der führende Investor in dieser Runde, Tether, ist der weltweit größte Stablecoin-Emittent; die Marktkapitalisierung von USDT liegt bereits bei über 150 Milliarden US-Dollar. Der Mitinvestor Systemic Ventures ist das erste Mal dabei. Zu den zuvor investierenden Parteien gehören Further Ventures, Laser Digital, Brevan Howard Digital, Lyrik Ventures, Karatage sowie der lokale VC aus den VAE Shorooq Partners.

Diese Kombination bedeutet, dass KAIO kein gewöhnliches DeFi-Startup-Projekt ist, sondern ein „übergreifendes Infrastruktur“-Vorhaben, das zugleich an den Stablecoin-Emittenten, institutionelle Akteure mit souveränem Hintergrund im Nahen Osten und den Digital-Asset-Bereich europäischer und US-amerikanischer Hedgefonds gekoppelt ist.

Die USDT-RWA-Strategie: Vom Handelsmedium zur „Geldeingangstür“

Tether hat in den letzten Jahren kräftig in die Realwirtschaft und Off-Chain-Infrastruktur investiert, darunter Energie in Südamerika und Fintech in Afrika. Die Bedeutung dieser Investition liegt darin, dass USDT direkt mit regulierten Fonds im Nahen Osten verbunden wird, sodass USDT – neben seiner Rolle als Stablecoin – zu einer „Abrechnungswährung für tokenisierte Investmentprodukte“ wird.

Vor dem Hintergrund des jüngsten Aufrufs der BIS zu einer global koordinierten Stablecoin-Regulierung, zusammen mit der Warnung, dass Tether und Circle zusammen 85% des Marktes ausmachen und dabei „Wertpapier-ähnliche Merkmale“ aufweisen, ist die Strategie von Tether klar: Über tief integrierte regulierte RWA-Kanäle soll die Verwendung von USDT in konforme Szenarien eingebunden und damit das Risiko gesenkt werden, das entsteht, wenn eine einzelne Souveränität den Zugriff abschneiden kann.

Die Regulierung der VAE ist entscheidend: Compliance-Tokenisierung unter der VARA-Architektur

Die tokenisierten Produkte von KAIO laufen unter einem doppelten Regulierungsrahmen aus den VAE: VARA (Virtual Asset Regulatory Authority) und ADGM (Abu Dhabi Global Market). So wird sichergestellt, dass tokenisierte Investmentfonds über eine klare Identitätsprüfung der Anleger sowie über KYC/AML-Prozesse verfügen. Das steht im Kontrast zu dem kürzlich von der Hongkonger SFC veröffentlichten VATP-Rahmenwerk für tokenisierte Asset-Transaktionen: In Asien-Pazifik und im Nahen Osten bringen Regulierungsstellen die Tokenisierung damit von der „Grauzone“ hin zu regulierten Finanzprodukten.

KAIO-Gründer Abdelaziz Farahat sagt: „Wir sehen, dass traditionelle Asset-Management-Modelle und die Krypto-Ökologie sich zunehmend integrieren. On-Chain zu bringen, was institutionelle Gelder betrifft, ist nicht länger nur Theorie, sondern eine umsetzbare Infrastruktur.“

Regionale Bedeutung: Der Nahe Osten wird zum nächsten Hauptschauplatz für tokenisierte RWA

Souveräne Fonds und Family Offices im Nahen Osten verwalten zusammen mehr als 3 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten. Wenn davon 5%–10% in tokenisierte Produkte fließen, wird der RWA-Markt einen Sprung von Milliarden- auf Billionen-Niveau erleben. Mubadala Capital, ADIA und andere Sovereign-Fonds aus den VAE investieren in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich in Krypto- und KI-Infrastruktur. Die Zusammenarbeit mit KAIO ist diesmal das erste Mal, dass die Fonds selbst direkt on-chain gebracht werden.

In Japan läuft parallel dazu ebenfalls die Umsetzung eines Projekts zur Netzwerkvalidierung von Canton sowie ein Test, bei dem Staatsanleihen als digitale Sicherheiten dienen. Das zeigt, dass die großen Finanzzentren in den jeweiligen Regionen mit ihren eigenen regulatorischen Pfaden auf dasselbe Ziel hinarbeiten: institutionelle Vermögenswerte in teilbare, handelbare digitale Nachweise auf der Blockchain zu verwandeln.

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