Gate News-Nachrichten: Am 12. April ist die dritte Gesprächsrunde zwischen Iran und den USA in Islamabad in Pakistan, zu Ortszeit am 12. April, abgeschlossen. Laut iranischen Angaben ist dies die „letzte Chance“, um eine Rahmenvereinbarung zu erreichen. Seit dem 11. April waren die Verhandlungen beider Seiten stark verdichtet, bis spät in die Nacht. Alle Seiten versuchen, das Zeitfenster für eine vorübergehende Waffenruhe zu nutzen, um die Auseinandersetzung zu beschleunigen. Doch bei den drei zentralen Themen – der Kontrolle der Straße von Hormus, der Freigabe ausländischer Vermögenswerte und der Urananreicherung – sind die Meinungsverschiedenheiten besonders scharf. Vertrauliche Quellen zufolge gibt es seit Beginn der Gespräche in Islamabad keine echten Fortschritte, weil die US-Seite „überzogene Forderungen“ stellt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bestimmte westliche Medien die „positive Stimmung“ der Verhandlungen übertreiben, um die internationalen Energiepreise zu beeinflussen. Die vierte Gesprächsrunde soll am Sonntag fortgesetzt werden.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Baghai, hat die Verhandlungsfortschritte heute in den frühen Morgenstunden zu Ortszeit mitgeteilt. Laut der Lageübersicht begannen die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung der pakistanischen Seite am 11. April am Vormittag und dauern bis heute an. Die beiden Seiten haben eine große Menge an Informationen ausgetauscht. Die iranischen Verhandlungsvertreter seien derzeit „mit aller Kraft bemüht, die Rechte Irans zu wahren“. In der Lageübersicht heißt es, die Seiten hätten die verschiedenen Aspekte der wichtigsten Verhandlungsthemen erörtert, darunter das Problem der Straße von Hormus, das Nuklearthema, Kriegsentschädigungen, die Aufhebung von Sanktionen sowie das vollständige Ende der gegen Iran und die Region des Nahen Ostens gerichteten Kriege. Die Lageübersicht betont, dass der Erfolg dieses diplomatischen Prozesses von der Aufrichtigkeit der US-Seite abhängt: davon, ob die US-Seite unangemessene und illegale Forderungen stellt und ob sie die legitimen Rechte Irans akzeptiert.
Außerhalb des Verhandlungstischs hat das US-Militär angekündigt, im Golf von Hormus mit dem Räumen von Minen zu beginnen. Der israelische Ministerpräsident wiederum behauptete, er werde weiterhin den Iran und seine Stellvertreter angreifen. Da vom Zeitfenster für eine Waffenruhe nicht mehr viel übrig ist, wird die diplomatische Auseinandersetzung parallel zu militärischen Aktionen weiter angeheizt; die Lage im Nahen Osten steht derzeit an der Wegkreuzung zwischen Krieg und Frieden.
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