
Am 28. Mai fiel Bitcoin um rund 2,8 % und testete ein Wochen-Tief bei 74.530 US-Dollar. Wie Reuters berichtet, sagte ein US-Beamter unter der Bedingung der Anonymität, dass das US-Militär in der Nacht vom Mittwoch eine neue Runde von Angriffen auf einen iranischen Militärstützpunkt gestartet habe. Der Stützpunkt werde von offizieller Seite als Bedrohung für US-Truppen sowie für die kommerzielle Schifffahrt durch die Straße von Hormus eingestuft. Gleichzeitig hätten US-Streitkräfte mehrere iranische Drohnen abgefangen und abgeschossen. In der gleichen Zeit zeigen On-Chain-Daten, dass mehrere Bitcoin-Wallets, die länger als 12 Jahre schlummerten, begonnen haben, Gelder zu bewegen.
Reuters bestätigt: Details zum US-Angriff auf den Iran und Reaktion der Ölpreise
Reuters bestätigt, dass der Angriff zuvor nicht offengelegt worden war und während laufender Friedensverhandlungen stattfand, die darauf abzielen, den Konflikt zwischen den USA und dem Iran zu beenden. Der Konflikt dauert seit dem 28. Februar 2026 und dem gemeinsamen US-Iran-Schlag an und hat bereits Tausende Menschenleben gefordert sowie die globalen Energiepreise deutlich in die Höhe getrieben. Der letzte „defensive“ Angriff der USA habe am Montag stattgefunden. Zielobjekte waren dabei Schiffe, die versuchten, Seeminen auszulegen, sowie Abschussstellen für Raketen; der Iran erklärte, die Aktion verletze die anfällige Waffenruhe zwischen beiden Seiten.
Der US-Präsident Donald Trump wies am Mittwoch öffentlich Berichte staatlicher iranischer Medien zurück, wonach der Iran die Schifffahrt durch die Straße von Hormus gemeinsam mit Oman verwalten würde, und bestätigte, dass der Wasserweg offen bleiben soll. Analysten bestätigten, dass etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports durch die Straße von Hormus laufen muss. Jede Situation, die den Transit beeinträchtigt, hätte daher einen direkten Einfluss auf die globale Energieversorgung.
Bitcoin nahe 74.500 US-Dollar: Bestätigte On-Chain-Daten zu „schlafenden“ Wallets
Die von btcparser.com erkannten On-Chain-Daten bestätigen, dass eine alte Version eines P2PKH-Wallets, das am 4. Januar 2014 erstellt wurde, am 26. Mai im Block auf Höhe von 951.160 103,96 BTC verschoben hat – dies war die erste Transaktion dieses Wallets seit 12 Jahren. Die Gelder wurden zunächst in eine weitere alte Version einer P2PKH-Adresse transferiert und anschließend in zwei Transaktionen aufgeteilt. Mindestens 53,96 BTC wurden am Ende an die Krypto-Börse Coinbase gesendet. Am 4. Januar 2014 lag der Bitcoin-Kurs bei 823 US-Dollar; bis zum 28. Mai entspräche dies etwa 75.256 US-Dollar. Das entspricht einer Rendite auf Basis der gehaltenen Position von rund 9.044 %. Blockchair vergab für das Wallet aus dem Jahr 2014 eine Privatsphäre-Bewertung von 45 Punkten.
In derselben Woche verlagerten zudem zwei weitere P2PKH-Wallets, die 2016 bzw. 2017 eingerichtet wurden, jeweils 21,85 BTC und 24,99 BTC. Die Blockchair-Privatsphäre-Bewertungen lagen jeweils bei 55 Punkten; die On-Chain-Merkmale ähneln eher einer Wallet-Integration als einem unmittelbaren Verkauf. Bereits zu Beginn dieser Woche hatten fünf Wallets aus dem Jahr 2014 insgesamt 964,85 BTC bewegt. Bitcoin liegt derzeit rund 40 % unter dem historischen Allzeithoch von 126.000 US-Dollar aus Oktober 2025.
Häufige Fragen
In welchem Verhandlungsumfeld fand der US-Angriff statt?
Laut der bestätigenden Reuters-Berichterstattung fand der Angriff während der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran statt. Ziel sei es gewesen, den seit dem 28. Februar 2026 bestehenden Konflikt zu beenden, der seit dem gemeinsamen Schlag der USA und des Iran bereits drei Monate andauert. Der Konflikt habe bereits Tausende Todesopfer gefordert und die globalen Energiepreise nach oben getrieben. Trump bestätigte am selben Tag, dass die Straße von Hormus offen bleiben soll.
Bestätigt der Zufluss von 53,96 BTC zu Coinbase einen Verkaufsakt?
Laut einem Bericht von Bitcoin.com News macht der Transfer von 53,96 BTC zu Coinbase die betreffende Überweisung „wahrscheinlicher zu einem Verkauf als zu einer Integration“, jedoch handelt es sich dabei um eine Analyse-Einschätzung und nicht um eine bestätigte realisierte Veräußerung. On-Chain-Daten bestätigen lediglich, dass die Bitcoins bei der Coinbase-Adresse eingegangen sind; wie die Börse diese Coins tatsächlich gehandhabt hat, wurde durch On-Chain-Daten nicht separat offengelegt.
Welche bereits bestätigte Verbindung gibt es zwischen dem „Wiedererwachen“ der schlafenden Wallets und dem Kursrückgang von Bitcoin?
Laut dem Bericht von Bitcoin.com News tauchte die Bewegung der schlafenden Wallets zeitgleich mit dem Zeitpunkt auf, als Bitcoin innerhalb der Woche auf 74.530 US-Dollar fiel. Mehrere Wallets, die 10 bis 12 Jahre oder länger geschlafen hatten, bewegten zwischen dem 26. und 27. Mai Gelder, doch On-Chain-Daten können nicht bestätigen, ob diese Bewegungen durch den Kursrutsch ausgelöst wurden oder ob sie unabhängigen Entscheidungen des Wallet-Managements folgten.