Tom Lee: Anleger haben auf das Fed-Treffen überreagiert, das am 20. Juni tatsächlich eher geldpolitisch locker ausfiel

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Laut CNBC vom 20. Juni sagte Tom Lee, Vorsitzender der Ethereum-Fondsgrößtenkasse BitMine, dass Anleger auf das Fed-Treffen überreagiert hätten. Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh nutze einen anderen Kommunikationsstil und plane, die Daten moderner zu überwachen, doch Lee sehe darin eher eine Zinssenkungs- als eine Zinsanhebungstendenz (dovish statt hawkish) – im Gegensatz zur Marktauslegung. Der Wegfall der Forward Guidance und Änderungen im Dot-Plot spiegeln Warshs Ansatz wider, moderne Daten zur Inflationsbewertung zu verwenden, nicht einen Politikwechsel.

Lee erklärte, dass das Treffen insgesamt marktfreundlich im Sinne einer dovishen Ausrichtung gewesen sei und dass der Dot-Plot sich schnell anpassen werde, falls sich die Daten ändern. Er nannte mögliche Herausforderungen später in diesem Jahr, darunter Überarbeitungen des geldpolitischen Rahmens der Fed, der mögliche Unlock von SpaceX-Aktien, mögliche Börsengänge von Anthropic und OpenAI sowie Lieferkettenstörungen durch die Straße von Hormus.

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