Tom Lee warnt: Nach epischem Aktienrausch droht ein verheerender Kurseinbruch von 20%

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Fundstrat Global Advisors Mitbegründer und Forschungsleiter, Bitmine-Vorstandsvorsitzender Tom Lee, dieser stets für seine extreme Optimismus bekannte Wall-Street-Analyst, hat selten eine Warnung ausgesprochen. Er erwartet, dass die US-Aktienmärkte nach einer historischen Hochphase unweigerlich um bis zu 20 % abstürzen werden, und skizziert detailliert den Zeitplan für diese „zuerst hoch, dann runter“-Fahrstuhlfahrt.
(Frühere Zusammenfassung: Bitmine investiert erneut 100 Mio. USD in 51.000 Ethereum! Tom Lee ruft: Rücksetzer ist Kaufgelegenheit)
(Hintergrund: BitMine erreicht eine Marktkapitalisierung von über 80 Mrd. USD! Ethereum fällt unter 2000 USD, kann Tom Lee mit seinen 4,3 Mio. ETH standhalten?)

Inhaltsverzeichnis

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  • Zunächst neues Hoch, dann Wendepunkt zum Bärenmarkt
  • Irrationale Logik: Hohe Ölpreise sind doch positiv für US-Aktien?
  • Nach dem Krypto-Winter: Spekulationsblasen zerplatzen

Der bekannte Wall-Street-Analyst, Mitbegründer und Forschungsleiter von Fundstrat, Tom Lee, hat eine bemerkenswerte Prognose für den US-Aktienmarkt abgegeben. Er weist darauf hin, dass die US-Börse im späten Verlauf dieses Jahres eine 20 %-ige Bärenmarkt-Korrektur erleben wird, davor aber der S&P 500 in den nächsten Wochen weiter steigen und sogar ein historisches Hoch von 7.300 Punkten erreichen könnte. Trotz der Sorgen um Inflation und Energiekrise ist er optimistisch für die kurzfristige Entwicklung der US-Aktien und vertritt die ungewöhnliche Ansicht, dass „hohe Ölpreise für die US-Aktien vorteilhaft“ sind.

Zunächst neues Hoch, dann Wendepunkt zum Bärenmarkt

Tom Lee erklärt, dass Softwareaktien, die sieben Tech-Giganten (Mag-7) und der Kryptowährungssektor bereits eine Bärenmarktphase vorzeitig durchlaufen haben, was viele spekulative Aktivitäten im Markt bereits eliminiert hat. Aufgrund dieser Konsolidierung erwartet er, dass die US-Aktien im März positive Renditen zeigen und im späteren Jahresverlauf die 7.300-Punkte-Marke erreichen. Er warnt jedoch ernsthaft, dass ein Zeichen für einen beginnenden Bärenmarkt (mit einem Rückgang von 20 %) ist, wenn die Märkte auf gute Nachrichten kaum noch reagieren.

Irrationale Logik: Hohe Ölpreise sind doch positiv für US-Aktien?

Angesichts des jüngsten Ölpreisanstiegs vertritt Tom Lee eine gegen die allgemeine Meinung gerichtete Ansicht: Hohe Ölpreise sind tatsächlich förderlich für den US-Aktienmarkt. Er nennt drei Hauptgründe: Erstens ist die USA ein Netto-Ölexporteur, sodass die Wirtschaft insgesamt von hohen Ölpreisen profitieren kann. Zweitens wird die relative wirtschaftliche Stärke der USA im Vergleich zu anderen Ländern, die stark auf Ölimporte angewiesen sind, durch die hohen Preise gestärkt, was Kapital zurück in den US-Markt fließen lässt. Drittens, wenn das globale Wirtschaftswachstum durch die gestiegenen Kosten infolge hoher Ölpreise eingeschränkt wird, investieren Anleger vermehrt in Wachstumsaktien zur Absicherung; der US-Aktienmarkt, der vor allem von Wachstumswerten geprägt ist, zieht somit globale Gelder an.

Bezüglich der Performance im Technologiesektor glaubt Tom Lee, dass die Softwareaktien den Boden erreicht haben. Er erklärt, dass viele negative Risiken bereits vorweg vom Markt eingepreist wurden. Der geschätzte Forward-PE (Kurs-Gewinn-Verhältnis) des Software-ETFs IGV liegt bei etwa 16, was ihn wie zyklische Aktien erscheinen lässt. Da viele Softwarefirmen stabile, nachhaltige Geschäftsmodelle besitzen, hält er jetzt für eine gute Gelegenheit zum günstigen Einstieg. Zudem, weil hohe Ölpreise potenzielle Risiken für die Realwirtschaft bergen, flüchten Investoren in Wachstumswerte wie Tech-Aktien, was deren Performance im Vergleich zum breiten Markt verbessern könnte.

Nach dem Krypto-Winter: Zerplatzen der Spekulationsblasen

Was den aktuellen Kryptowährungsmarkt betrifft, so gibt Tom Lee zu, dass Bitcoin in den jüngsten Marktturbulenzen nicht die „digitale Gold“-Absicherung wie Gold selbst gezeigt hat. Während Gold steigt, fällt Bitcoin. Das liegt vor allem daran, dass im Oktober letzten Jahres die größte Leverage-Entfernung in der Geschichte des Kryptomarkts stattfand. Er weist jedoch auch darauf hin, dass nach diesem harten „Winter“ die spekulativen Übertreibungen und die übermäßige Verschuldung im Kryptobereich weitgehend bereinigt wurden.

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