Am Donnerstag (7. Mai) führten der US-Präsident Donald Trump und der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva Gespräche im Weißen Haus, die auf Handel und wirtschaftliche Beziehungen ausgerichtet waren, doch die geplante Pressekonferenz mit Reportern wurde abgesagt. Journalisten warteten stundenlang darauf, dass die beiden Staatschefs nach dem Treffen an die Medien gehen, merkten dann aber, dass die Gespräche bereits beendet waren, als Lulas Autokolonne das Gebäude verließ.
Brasilianische Minister unterrichteten später Journalisten an ihrer Botschaft in Washington und beschrieben das dreistündige Gespräch als positiv und produktiv. Laut den Angaben der Behörden ging es in den Beratungen um Handelszölle und um Brasiliens Reserven an seltenen Erden. Beide Regierungen gehen demnach davon aus, die Verhandlungen in den kommenden Wochen fortzusetzen, um die US-Zölle auf brasilianische Waren abzubauen.