Trump warnt davor, dass der Iran aufhören soll, für Schiffe in der Straße von Hormus Gebühren zu erheben, das Waffenstillstandsabkommen bringt zusätzliche Unsicherheiten mit sich

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Gate News Meldungen: Am 9. April warnte der US-Präsident Donald Trump den Iran am 10. April, keine Gebühren von Schiffen zu erheben, die die Straße von Hormus passieren. Er sagte, ein solches Vorgehen „verstoße gegen das Abkommen“, und forderte den Iran auf, „sofort damit aufzuhören“.

Obwohl zwischen den USA und dem Iran bereits eine zweiwöchige Waffenstillstandsvereinbarung zustande gekommen ist, liegt das Verkehrsaufkommen der Schiffe durch die Straße von Hormus weiterhin weit unter dem normalen Niveau. Im Persischen Golf warten zahlreiche Schiffe auf die Weiterfahrt, und der Wiederaufnahmefortschritt im Energietransport bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Trumps Äußerungen zeigen, dass die US-Seite dagegen ist, dass der Iran durch seine Kontrolle über die Passage wirtschaftliche Vorteile erzielt. Zuvor hatte die US-Seite bereits die Idee geäußert, dass die USA Gebühren für die Passage durch die Straße von Hormus erheben könnten. Gleichzeitig ließ der Iran Signale verlautbaren, er werde die Verwaltung der Meerenge in „eine neue Phase“ überführen, und es wurde berichtet, dass dort bereits eine Gebühren-Erhebungsmechanik ausgearbeitet werde.

Die Straße von Hormus ist eine zentrale Verkehrsader für den globalen Transport von etwa 20% Öl und verflüssigtem Erdgas (LNG). Der Streit um die Kontrolle darüber entwickelt sich zu einer der Kernvariablen, die die Stabilität des Waffenstillstands beeinflussen. Unterschiedliche Auffassungen in Bezug auf die Durchfahrtsrechte der Meerenge, die Gebührenregelungen und Sicherheitsmechanismen könnten bei den direkten US-Iran-Gesprächen, die demnächst in Pakistan stattfinden sollen, zum zentralen Streitpunkt werden. Wenn sich die betreffenden Kontroversen weiter verschärfen, besteht das Risiko, dass die Waffenstillstandsvereinbarung weiter bricht.

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