Laut Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart hat Truth Social am 20. Mai seinen Antrag auf einen Spot-Bitcoin-ETF zurückgezogen. Das Unternehmen führte regulatorische Unterschiede zwischen 33 Act ETPs und 40 Act ETFs als Begründung an, doch Seyffart bezeichnete die Argumentation als „nicht besonders überzeugend“ und wies darauf hin, dass solche Unterschiede im Krypto-ETF-Sektor längst bekannt sind.
Seyffart machte den Rückzug auf einen zunehmenden Wettbewerb im Markt für Spot-Bitcoin-ETFs zurück, insbesondere nachdem Morgan Stanley MSBT mit einem Gebühren-Satz von nur 14 Basispunkten auf den Markt gebracht hatte. Er merkte an, dass der Markt möglicherweise keinen weiteren Spot-Bitcoin-ETF benötigt, deutete jedoch an, dass Truth Social differenzierte kryptobezogene Strategien mithilfe von 40 Act-Fondsstrukturen verfolgen könnte.