Wolfram-Angebotsengpässe könnten Engpässe bei der Produktion von KI-Chips verlängern, Preise steigen um 151 % seit Jahresbeginn

Laut SemiAnalysis vom 30. Juni könnten Wolfram-Engpässe die Engpässe in der KI-Halbleiterproduktion über Chips und Ausrüstung hinaus auf kritische Materialien selbst ausweiten. Wolfram ist aufgrund seiner Hochtemperaturstabilität und Beständigkeit gegen Elektromigration in der fortschrittlichen Chipherstellung unersetzlich und erfüllt sowohl bei der chemischen als auch bei der physikalischen Dampfabscheidung eine Doppelfunktion.

Die Wolframversorgung wird deutlich knapper. Japans Hauptlieferanten von Wolframhexafluorid – der primären Chemikalie, die bei der Dampfabscheidung verwendet wird – sehen sich mit steigenden Kosten und reduzierten Rohstoffimporten konfrontiert. Südkoreas Importpreise für Wolframhexafluorid stiegen seit Jahresbeginn um 151 %, was auf einen zunehmenden Druck in der gesamten Halbleiterlieferkette hindeutet, da die KI-Nachfrage steigt.

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