Gate-News-Meldung, 18. April — UBS-Analysten gehen davon aus, dass die US-Notenbank (Federal Reserve) die Zinsen bis zum Ende des Jahres 2026 insgesamt um 50 Basispunkte senken wird, wobei die Bank ihre Einschätzung beibehält, dass eine Lockerung der Geldpolitik auf Kurs bleibt, obwohl es in letzter Zeit zu Anstiegen bei den Energiepreisen gekommen ist.
Laut einer UBS-Research-Notiz hat Fed-Vorsitzender Jerome Powell angedeutet, dass der Bedarf an einer Straffung begrenzt sei, und dabei festgehalten, dass Angebots-Schocks wie steigende Ölpreise in der Regel außer Acht gelassen würden, solange die Inflationserwartungen unter Kontrolle bleiben. Die Fed sucht nach mehr Belegen für einen anhaltenden Rückgang der Kerninflation, bevor sie Zinssenkungen in Angriff nimmt. UBS prognostiziert, dass die Rendite der 2-jährigen US-Staatsanleihe bis zum Jahresende 3,25% erreichen wird und die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe 3,75%, und verweist dabei auf Spielraum nach unten, da die aktuellen Renditen im Vergleich zu den Niveaus vor den Spannungen im Zusammenhang mit Geopolitik weiterhin hoch seien.