UBS erhöht DRAM-Preisprognose für Q3 2026 um 32%, Angebotsdefizit wird sich bis 2028 erstrecken.

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Laut UBS hat die Bank in einem aktuellen Forschungsbericht die DRAM- und NAND-Preisprognosen für 2026 deutlich angehoben. UBS prognostiziert nun einen Anstieg der DDR-Vertragspreise um 32 % im Q3 2026 gegenüber Q2 (zuvor geschätzte 17 %), gefolgt von einem weiteren Anstieg um 18 % im Q4 (gegenüber der vorherigen Schätzung von 12 %). Für NAND-Flash-Speicher wird ein Anstieg um 30 % im Q3 (ursprünglich 17 %) und 12 % im Q4 erwartet.

UBS wies darauf hin, dass DRAM-Angebots-Nachfrage-Ungleichgewichte voraussichtlich mindestens bis zum ersten Halbjahr 2028 anhalten werden. Die Chipnachfrage wird für 2027 ein jährliches Wachstum von 36,2 % prognostiziert, was das Angebotswachstum von 19,3 % bei weitem übersteigt und zu einem Angebotsdefizit von 13,6 % führt, wenn man die nachgelagerten Lagerbestandseffekte ausklammert. Das Angebotsdefizit wird als beispiellos in fast 30 Jahren bezeichnet. Unterdessen plant Samsung, die durchschnittlichen DRAM-Verkaufspreise im Q3 um bis zu 20 % zu erhöhen, wie südkoreanische Medien am 3. Juli berichteten.

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