UK-Kabinett im Aufruhr: Vier Minister treten zurück, über 90 Labour-Abgeordnete fordern, dass Starmer einen Zeitplan für seinen Rücktritt festlegt

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Laut britischen Medienberichten gaben am 12. Mai vier ranghohe Regierungsvertreter ihre Rücktritte bekannt, wobei drei öffentlich forderten, dass Premierminister Keir Starmer einen Zeitplan für den Rücktritt festlegt. Die Rücktritte folgten auf die historische Niederlage der Labour-Partei bei den Kommunalwahlen: Dabei gewann die Partei nur rund 1.000 der etwa 5.000 umkämpften Sitze und verlor mehr als 1.400 Sitze sowie die Kontrolle über ungefähr 40 Kommunalverwaltungen.

Mittlerweile haben sich über 90 Labour-Abgeordnete öffentlich dafür ausgesprochen, dass Starmer zurücktritt oder einen Abgangszeitplan festlegt, womit die 81-MP-Schwelle überschritten wird, die nötig ist, um eine Herausforderung für die Parteiführung auszulösen. Währenddessen unterzeichneten mehr als 100 Labour-Abgeordnete eine Erklärung, die sich gegen einen unmittelbaren Führungswechsel richtet, wobei die stellvertretende Premierministerin Angela Rayner zur Parteieinheit aufrief. Starmer erkannte die Wahlergebnisse als „schlimm“ an, weigerte sich jedoch zurückzutreten. Er warnte, ein Wechsel an der Spitze würde nun die Unordnung der letzten Jahre der Conservative Party in der Regierung wiederholen.

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