UniCredit bittet die BaFin, die Angebotsbekundungen von Commerzbank zu untersuchen, da das Angebot kurz vor der Dienstag-Frist steht

UniCredit hat die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin gebeten, Aussagen der Commerzbank zu prüfen, die deren Übernahmeangebot im Wert von 40 Milliarden Euro in Form einer Aktiendividende betreffen, und verschärft damit den Übernahmekampf, der am Dienstag kurz vor dem Abschluss steht. UniCredit erklärte, es sei gezwungen gewesen, seine Position zu klären, aufgrund einer „fortgesetzten und unermüdlichen Verbreitung unzutreffender und irreführender Informationen“, die den Angebotsprozess beeinträchtige. Der Streit dreht sich um das Niveau der Unterstützung durch Aktionäre: Commerzbank behauptet, die meisten angedienten Aktien stammten aus den Derivate-Gegenparteien von UniCredit. UniCredit wies die Behauptung zurück und erklärte, solche Aktien seien weder geliehen noch überzeichnet worden. Stand Freitag hatte UniCredit 41,8% der Commerzbank aufgebaut, durch einen 26,77%igen Anteil am Eigenkapital, 11,86% bei angedienten Aktien und 3,2% in aktienbasierten Derivaten.
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