Laut den gestern (10. Juni) veröffentlichten Daten lag der US-Consumer-Price-Index bei 4,2% und damit mehr als doppelt so hoch wie das 2%-Ziel der US-Notenbank Federal Reserve. JPMorgan Chase analysierte, dass sich der CPI-Wert für Mai dem Höhepunkt des aktuellen Inflationszyklus nähert. Der Chef-Global-Strategist David Kelly sagte, die Fed werde die Zinsen voraussichtlich bei der nächsten Sitzung unverändert lassen, während die Märkte für spätere Zinserhöhungen in diesem Jahr einpreisen.
Analysten bewerteten die Auswirkungen auf Bitcoin gemischt. Markus Thielen von 10x Research sagte, der CPI-Wert sei nicht ausreichend, um die Inflationssorgen zu lindern, und werde wahrscheinlich keine institutionellen Investoren dazu veranlassen, ihre BTC-Positionen aufzustocken. Tim Sun von HashKey Group merkte an, dass reale Zinserhöhungen in diesem Jahr unwahrscheinlich seien. Die Nachfrage nach Bitcoin erholt sich seiner Einschätzung nach erst vollständig, wenn die Inflation nachlässt und Zinssenkungen wieder möglich werden.