Am 9. Juni fiel der US-Dollar-Index (DXY) um 0,1% auf 99,95 und zog sich damit von einem Zwei-Monats-Hoch von 100,21 zurück, das am vorherigen Handelstag erreicht worden war. Die Teilnehmer am Devisenmarkt bleiben vorsichtig vor den für den 10. Juni erwarteten US-Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) für Mai, die voraussichtlich die Erwartungen an die Zinsentwicklung deutlich beeinflussen werden.
Die Stimmung am Markt wurde zudem durch Trumps Zusage gedämpft, auf die Abschussmeldung eines US-Apache-Helikopters durch Iran über der Straße von Hormus zu reagieren, was Hoffnungen auf eine US-Iran-Friedensvereinbarung untergräbt. Laut dem Senior-Ökonomen von Interactive Brokers, José Torres, deuten die Markt-Erwartungen für eine CPI-Notierung von 4,2% – dem höchsten Stand seit April 2023 – darauf hin, dass die Erleichterung möglicherweise begrenzt ausfallen könnte. Gleichzeitig wird der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh in der kommenden Woche die erste geldpolitische Sitzung der Fed leiten, wobei Zins-Futures eine 69%ige Wahrscheinlichkeit einpreisen, dass es im Jahr 2026 mindestens eine Zinserhöhung geben wird.