US-Aktienemissionen erreichen in Q1 389 Milliarden US-Dollar, größtes Quartalsvolumen seit 1996

Laut der Federal Reserve trafen im ersten Quartal 389 Milliarden US-Dollar an neuen Aktien den US-Markt, was das größte einzelne Quartal der Emissionen seit 1996 darstellt – unter Ausschluss des COVID-bedingten Anstiegs von 2021. Der Sprung spiegelt eine Verlagerung der Kapitalallokation bei Technologiegiganten wider: Diese setzten historisch stark auf Aktienrückkäufe, sehen sich aber inzwischen mit steigenden Investitionsausgaben für die künstliche Intelligenz-Infrastruktur konfrontiert. Unternehmen wie Alphabet und Oracle planen umfangreiche Sekundär-Aktienplatzierungen, um ihren KI-Ausbau zu finanzieren, was auf einen strukturellen Wandel bei den Angebotsdynamiken am Aktienmarkt hindeutet.
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