Laut Marktanalysten chinesischer Terminhandelsfirmen gingen die Stellenaufbauten in den USA im Juni auf nur 57.000 zurück – weit unter den Erwartungen – und lösten damit eine Verschiebung der Erwartungen an die Zinserhöhungen der Fed sowie einen Aufschwung bei Edelmetallen aus. Der Fehlbetrag – zusammen mit Abwärtskorrekturen von 74.000 für die Vormonate – schwächte den US-Dollar und die Renditen von Staatsanleihen, was makroökonomische Unterstützung für Gold und Silber bot.
Analysten erwarten, dass Edelmetalle ihren kurzfristigen Aufschwung fortsetzen, da die Sorgen über eine Straffung der Fed nachlassen, obwohl die Kursschwankungen aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken im Nahen Osten weiterhin groß bleiben könnten. Marktteilnehmer werden die anstehenden Beschäftigungsdaten und Verschiebungen bei den US-Zinserwartungen genau beobachten.