Das US-Arbeitsministerium unternimmt Schritte, um zu klären, wie Krypto- und Private-Equity-Unternehmen in 401(k)-Pläne aufgenommen werden könnten

  • Das US-Arbeitsministerium hat eine Regel vorgeschlagen, die darlegt, wie Treuhänder Vermögenswerte wie Krypto und Private Equity in 401(k)-Pläne aufnehmen dürfen.
  • Treuhänder, die die prozessbasierten Standards des Regelwerks befolgen, könnten für Rechtsstreitigkeiten über diese Anlageentscheidungen einen Schutz vor Klagen (Safe Harbor) erhalten.

Der US-Rentenplan könnte wieder näher an Krypto heranrücken – diesmal durch die vordere Tür der formellen Regelsetzung. Das Arbeitsministerium hat eine neue Regel vorgeschlagen, die klarstellen soll, wie Treuhänder alternative Vermögenswerte, einschließlich Private Equity und Kryptowährungen, bewerten können, wenn sie einen 401(k)-Plan aufstellen. Ziel ist nicht, Arbeitgeber dazu anzuhalten, Rentenpläne mit volatilen oder illiquiden Vermögenswerten zu beladen. Ziel ist es, einen Prozess zu definieren, den Manager befolgen können, wenn sie dorthin gehen wollen. Eine sicherere Rechtsspur für alternative Vermögenswerte Im Mittelpunkt des Vorschlags steht ein Safe-Harbor-Rahmenwerk. Treuhänder müssten eine Reihe von Faktoren bewerten, darunter Performance, Gebühren, Liquidität, Bewertung und Komplexität, bevor sie eine alternative Anlageoption hinzufügen. Der Entwurf verweist außerdem auf Benchmarking als Teil dieser Prüfung. Wenn dieser Maßstab der Umsicht erfüllt ist, würde die Regel Treuhändern zusätzlichen rechtlichen Schutz vor Klagen geben. Das ist wichtig, weil das rechtliche Risiko seit langem eine der größten Hürden ist, die Fonds aus dem privaten Markt und Krypto-Produkte aus den Mainstream-Rentenplänen fernhält. Selbst als Vermögensverwalter und einige Berater argumentierten, dass eine begrenzte Exponierung die Diversifizierung verbessern könne, blieben viele Planausgeber fern. Das Haftungsrisiko war einfach zu hoch – oder schien es zu sein. Krypto wird erwähnt, aber nicht mit Freifahrtschein Bei digitalen Vermögenswerten ist der Vorschlag vor allem deshalb bemerkenswert, weil er Krypto nicht einfach „die Schleusen öffnet“, sondern weil er Krypto in denselben Treuhänder-Rahmen einordnet wie andere alternative Vermögenswerte. Das ist eine Verschiebung im Ton. Dennoch nimmt die Regel die schwierigen Fragen rund um Volatilität, Bewertung, Verwahrung und die Eignung für die Teilnehmenden nicht weg. Diese bleiben sehr real. Das Arbeitsministerium hat eine 60-tägige Phase für öffentliche Kommentare eröffnet, bevor irgendeine endgültige Regel angenommen wird. Für die Krypto-Industrie bedeutet das, dass es sich nicht um eine unmittelbare Verteilung in Rentenkonten handelt. Aber es ist ein regulatorisches Signal, dass der Zugang zunehmend von Prozess, Dokumentation und Risikokontrollen abhängen könnte – eher als allein von einer pauschalen Zurückhaltung.

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