US-Anwalt bewertet SEC-Krypto-Leitfaden: Definition von Investitionsverträgen und Regeln für Sekundärmärkte bleiben weiterhin unklar

Gate News-Nachrichten: Am 31. März wiesen Anwälte der Kanzlei Gibson Dunn in den USA, darunter Nick Harper, in einem Artikel auf CoinDesk darauf hin, dass die von der SEC und der CFTC gemeinsam veröffentlichten Leitlinien zwar eine Verbesserung darstellen, aber noch nicht die umfassende Korrektur erreicht haben, die die Branche benötigt. Der Artikel ist der Ansicht, dass die Leitlinien bei der Anwendung des Howey-Tests Mängel aufweisen: Sie klären nicht ausdrücklich, ob „Investmentverträge“ zwingend über klar definierte vertragliche Pflichten verfügen müssen, sondern setzen weiterhin auf eine unklare Prüfungslogik auf Basis von „Tatsachen und Umständen“. Außerdem fehle es den Leitlinien in Bezug auf Transaktionen im Sekundärmarkt an Klarheit: Es wird nicht eindeutig übernommen, wie im Ripple-Fall die Beurteilung ausfiel, dass „blindes Kaufen und Verkaufen“-Trading keinen Investmentvertrag darstellt, was dazu führt, dass strittig bleibt, ob Token, wenn sie im Sekundärmarkt zirkulieren, weiterhin als Wertpapiere angesehen werden. Die Autoren rufen die Krypto-Branche dazu auf, aktiv Feedback zu liefern und die SEC aufzufordern, klare, dauerhafte regulatorische Grenzen festzulegen, um zu verhindern, dass künftig erneut Situationen auftreten, in denen „Durchsetzung anstelle von Regulierung“ tritt.

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