US-Manufacturing-PMI erreicht 47-Monats-Hoch inmitten eines Inflationsschubs, doch das Konsumentenvertrauen bricht ein

Gate News Nachricht, 24. April — Der US-Composite-PMI stieg im April auf 52,0 und erreichte damit ein Hoch von drei Monaten. Dies signalisiert eine leichte wirtschaftliche Erholung nach einem zähen März. Der Manufacturing-PMI erreichte 54,0, seinen höchsten Stand in 47 Monaten. Allerdings stiegen die Preise für Waren und Dienstleistungen in ihrem schnellsten Tempo seit Juli 2022, angetrieben vor allem dadurch, dass Unternehmen sich beeilen, um vor weiter steigenden Kosten zu bevorraten, während Lieferketten durch Störungen beeinträchtigt werden.

Ein Großteil des Produktionswachstums spiegelt vorsorgliches Einkaufen wider, nicht eine echte Konsumentennachfrage. Die Umfrageantworten nennen „Panik-Käufe“ und „Notfallkäufe“. Der Services-PMI legte leicht auf 51,3 zu, bleibt jedoch die zweitschlechteste Bewertung des vergangenen Jahres, während neue Bestellungen nur minimal wachsen. Unternehmen und Haushalte halten mit Blick auf geopolitische Spannungen und angespannte Budgets das Ausgeben zurück. Lieferkettenverzögerungen im April erreichten den schlechtesten Stand seit August 2022, während die Inflation bei Herstellungsprodukten ein Zehnmonats-Hoch erreichte und die Preissteigerungen im Dienstleistungssektor auf ein 45-Monats-Hoch kletterten.

Die Verbraucherstimmung hat sich deutlich verschlechtert. Eine Fox-Umfrage ergab, dass 70% der Amerikaner glauben, die Wirtschaft verschlechtere sich, gegenüber 55% vor einem Jahr. Nur 26% sagen, dass sich die Lage verbessert habe. Die wirtschaftliche Zustimmung zu Präsident Trump fiel im April auf 30% von 38% im März; lediglich 25% billigen sein Vorgehen beim Umgang mit den Lebenshaltungskosten. Die Energiekosten, die durch die US-Seeblockade gegen den Iran sowie die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran nach oben getrieben wurden, haben die Ölpreise in Richtung $90 je Fass gedrückt und erhöhen die Besorgnis, dass Benzin $5 pro Gallone erreichen könnte.

Die US-Notenbank steht unter wachsendem Druck. Da die Inflation laut PMI-Daten beschleunigt, wird es der Zentralbank schwerfallen, Zinssenkungen zu rechtfertigen. Die Lücke zwischen Wirtschaftsdaten, die eine Erholung zeigen, und einer weit verbreiteten Konsumentenpessimismus-Spitze unterstreicht die Herausforderung: Das Wachstum scheint eher von Angst und Unsicherheit getrieben zu sein als von nachhaltiger Nachfrage.

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