Laut einer Analyse, die von ChainCatcher zitiert wird, verzeichneten US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs in dieser Woche bis zum 23. Mai Nettoabflüsse von 1,26 Milliarden US-Dollar. Damit handelt es sich um den größten wöchentlichen Abfluss seit Januar. Auch in der Vorwoche gab es Abflüsse von ungefähr 1 Milliarde US-Dollar, wodurch sich der kumulierte Nettoabfluss über zwei Wochen auf über 2,26 Milliarden US-Dollar summierte.
Die Abflüsse fallen mit einem Anstieg der US-Treasury- und globalen Anleiherenditen zusammen, was die Risikobereitschaft des Marktes für High-Risk-, nicht verzinsende Assets wie Bitcoin verringert. Bitcoin ist in den vergangenen 24 Stunden um über 3% gefallen und liegt rund 10% unter seinem Hoch vom 6. Mai von etwa 82.500 US-Dollar. Hintergrund sind breitere Stimmungsumschwünge hin zu Rohstoffmärkten, die durch geopolitische Spannungen ausgelöst werden und Sorgen hinsichtlich der Öllieferungen verstärken.