Laut Jin10 schickte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 4. Juni einen öffentlichen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, in dem er direkte Gespräche auf Führungsebene vorschlug, um den Konflikt durch „gerechte und würdige“ Mittel zu beenden und wirksame Sicherheitsgarantien zu schaffen. In dem Schreiben erklärte Selenskyj, die Ukraine habe nicht die Absicht, den Konflikt zu verlängern, und legte einen Vorschlag für Verhandlungen über einen Waffenstillstand vor. Das signalisiere die Bereitschaft, eine umfassende Einstellung der Kampfhandlungen umzusetzen, sowie die Bereitschaft, Gefangenenaustausche nach dem Prinzip „all-for-all“ durchzuführen.
Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow antwortete, Putin habe den Brief von Selenskyj bislang noch nicht gesehen.