Laut Bitcoin.pl wurden Kundendaten der gescheiterten polnischen Börse Zondacrypto im Darknet zum Verkauf angeboten, wobei zwei Pakete verfügbar sind. Das kleinere Paket, das E-Mail-Adressen und grundlegende Identifikationsdaten enthält, kostet etwa 550 Euro, während das größere Set – einschließlich ID-Dokument-Scans, Verifizierungs-Selfies, Login-Verläufen und Wallet-Adressen – etwa 0,6 BTC kostet.
Der Datenleck-Vorfall kommt daher, dass Zondacrypto diesen Monat Auszahlungen eingestellt hat, was mit Liquiditätsproblemen und aufgebrauchten Reserven zusammenhängt. Sicherheitsexperten warnen, dass der umfassende Datensatz von Cyberkriminellen genutzt werden kann, um Identitätsbetrug zu begehen, unautorisierte Bankkonten zu eröffnen oder Kredite aufzunehmen. Betroffene Nutzer werden dazu geraten, Passwörter zu ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.