ASIC gewährt australischen Krypto-Firmen drei weitere Monate, um AFS-Lizenzen bis zum 30. September zu erhalten.

Die australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) verlängerte ihre No-Action-Erleichterung für Krypto-Unternehmen bis zum 30. September 2026 und gewährte damit zusätzliche drei Monate zur Sicherung von australischen Finanzdienstleistungslizenzen (AFS-Lizenzen). Die zunächst bis zum 30. Juni befristete Erleichterung deckt nun auch Unternehmen ab, die bevollmächtigte Vertreter oder Vermittlervereinbarungen mit AFS-Lizenzinhabern nutzen. Die ASIC erklärte, die Verlängerung „spiegelt eine pragmatische Reaktion auf die Herausforderungen des Branchenübergangs wider“, während der Fokus auf Anlegerschutz erhalten bleibe. Die Aufsichtsbehörde hat seit der Aktualisierung ihrer Leitlinien zur Anwendung bestehender Finanzdienstleistungsgesetze auf digitale Vermögenswerte rund 30 Lizenzanträge von Krypto-Unternehmen erhalten. Die No-Action-Position ändert nichts an den Lizenzanforderungen, und die ASIC behält sich das Recht vor, bei schwerem Fehlverhalten Durchsetzungsmaßnahmen zu ergreifen.
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